Chelsea | Tuchel vor Topspiel gegen City: „Es geht darum, zu leiden“

Thomas Tuchel während des Auftritts von Chelsea bei Tottenham.
Premier League
News | Thomas Tuchel gewann als Trainer des FC Chelsea bislang alle drei Vergleiche mit Manchester City. Dennoch erwartet er am heutigen Samstag erneue eine große Herausforderung.

Chelsea-Trainer Tuchel: „Gegen Manchester City braucht man eine sehr komplexe Leistung“

Im Mai triumphierte der FC Chelsea im Champions-League-Finale gegen Manchester City. Mit 1:0 hatten die Blues die Nase vorn. Zuvor setzten sie sich bereits im Ligabetrieb und im FA-Cup-Halbfinale durch. Auf der Pressekonferenz (via Guardian) vor dem nächsten Duell wurde Thomas Tuchel (48) mehrfach auf seine brillante Bilanz gesprochen. Der Trainer sehe seine Mannschaft dennoch nicht als Favorit an: „Wir dürfen niemals die Intensität oder den Fokus gegen Peps Mannschaften verlieren. Das ist einfach unmöglich. Ich erwarte ein weiteres 50:50-Match.“

 

Tuchel führte aus: „Wenn man gegen Manchester City spielt, braucht man eine sehr komplexe Leistung.“ Dabei gehe es auch um für das mit drei Punkten Vorsprung in die Begegnung gehende Chelsea eher ungewöhnliche lange und zweite Bälle. Denn seine Mannschaft müsse dem Druck im Passspiel entkommen. „Aber es ist auch wichtig, Druck durch Dribblings, Mut und Intensität zu entfachen“, so der seit Januar amtierende Übungsleiter.

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Im Vordergrund steht aus seiner Sicht die Defensivarbeit: „Es geht darum, zu leiden, es geht darum, zu verteidigen, es geht darum, nie zu passiv zu werden. Es geht um alles, denn es ist eine große, große Herausforderung.“ Dabei fand Tuchel auch noch ein Lob für seinen sehr geschätzten Gegenüber Pep Guardiola (50): „Peps Teams holen das Beste aus dir heraus. Sie setzen dich so sehr unter Druck, und sie glauben fest an das, was sie tun.“ Ob sich die Art und Weise von Manchester City diesmal auszahlt, wird sich ab 13.30 Uhr an der Stamford Bridge zeigen.

(Photo: Imago/Vince Mignott)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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