Unter Verdacht: Ehemaliger Sterling-Berater Ward soll minderjährige Spieler unter Vertrag genommen haben

Raheem Sterling beim Auswärtsspiel von Manchester City in Leicester.
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News | Raheem Sterling trennte sich zwar im vergangenen Jahr von Berater Aidy Ward, doch die Partnerschaft gerät nochmal in den Fokus, da sie womöglich in Verbindung mit der illegalen Verpflichtung von minderjährigen Spielern steht.

An Beraterfirma beteiligter Sterling sollte minderjährigen Spieler von Zusage überzeugen

Am Ende des Jahres 2020 beendeten Raheem Sterling (26) und Berater Aidy Ward, Inhaber der Colossal Sports Management, ihre direkte Zusammenarbeit. An jener Firma ist der Profi von Manchester City aber weiterhin geschäftlich beteiligt. Nun kamen allerdings durchaus schwerwiegende Vorwürfe auf. Wie die BBC-Panorama-Sendung (via Telegraph) berichtete, soll Sterling aufgefordert worden sein per Videoanruf mit einem 15-jährigen Jungen in Kontakt getreten sein, um ihn an die Berateragentur zu binden. Die FA-Regeln sagen jedoch, dass Agenten den Familien von Spielern erst im Jahr des 16. Geburtstags Verträge anbieten dürfen.

 

Ohnehin habe die FA bereits gegen Ward aufgrund ähnlicher Verstöße ermittelt. Der Beschuldigte selbst wollte sich zu den Vorgängen nicht öffentlich äußern. Sterling teilte wiederum über seine Anwälte mit, dass er sich verpflichtet fühle, mit aufstrebenden Spielern zu sprechen. Dies habe er für verschiedene Personen – unter anderem auch Ward – getan. Darüber hinaus unterstütze er die FA-Vorgaben für junge Spieler. Zu finanziellen Vorgängen habe sich der englische Nationalspieler allerdings nicht geäußert.

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Einen großen Imageschaden erlitt dagegen wohl die Colossal Sports Management. Denn sie solle aus der unerlaubten Zusammenarbeit mit minderjährigen Fußballern ein Geschäftsmodell erstellt haben. Ein Scout aus der Premier League behauptete: „Sie haben es auf alleinerziehende Familien abgesehen, weil das einfach ist. Das fängt schon in sehr jungen Jahren an.“

(Photo: Imago/Graham Wilson)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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