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90PLUS » 25 Millionen plus Klausel: Rodrigo Mora vor dem Wechsel zur AS Rom
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25 Millionen plus Klausel: Rodrigo Mora vor dem Wechsel zur AS Rom

Fritz Pecker
18.08.26, 11:19
Fritz Pecker
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Rodrigo Mora
(Foto: Getty Images)

Die AS Rom greift auf dem Transfermarkt zu: Nach Berichten von Sky Sport Italia und Sportmediaset haben sich die Giallorossi mit dem FC Porto auf einen Wechsel von Rodrigo Mora geeinigt. Der 19-jährige Portugiese wurde laut Sportmediaset in den Stunden nach der Einigung in Rom zum Medizincheck und zur Vertragsunterschrift erwartet.

Die Verhandlungen hatten sich über Tage gezogen. Sky Sport Italia berichtete am Montagmittag noch, beide Klubs seien seit der Nacht auf Montag in Kontakt, um Boni und Klauseln zu klären. Am Montagabend meldete Sportmediaset dann den Durchbruch: Ein gegenüber den Vortagen verbessertes Angebot der Roma habe Porto überzeugt. Eine offizielle Mitteilung der Roma stand am Dienstag noch aus.

Die Zahlen hinter dem Deal

Übereinstimmend nennen Sky Sport Italia und Sportmediaset dieselbe Konstruktion: 25 Millionen Euro fix, dazu behält der FC Porto 50 Prozent an einem künftigen Weiterverkauf. Diese Beteiligung kann die Roma im kommenden Sommer durch eine weitere Zahlung von 25 Millionen Euro auflösen – womit die Bewertung von 50 Millionen Euro erreicht wäre, die Porto für den Spieler angesetzt hatte. Zum Vergleich: Transfermarkt weist für Mora eine Ausstiegsklausel von 70 Millionen Euro aus, der dort geführte Marktwert liegt seit dem 28. Mai 2026 bei 38 Millionen Euro.

Wer ist Rodrigo Mora?

Mora wurde am 5. Mai 2007 in Custóias geboren und ist bei Transfermarkt als Offensives Mittelfeld geführt. Der 1,68 Meter große Rechtsfuß gehört seit dem 1. Juli 2024 fest zum Profikader des FC Porto, in der Jugendabteilung des Klubs steht er laut Transfermarkt bereits seit 2016. Sein Vertrag am Dragão läuft bis zum 30. Juni 2030. Für Portugals U21 kommt er auf sieben Länderspiele und vier Tore, beraten wird er von der Agentur Gestifute. Sportmediaset beschreibt ihn als Zehner des Jahrgangs 2007.

Vom Meisterteam nach Rom

Mora verlässt den amtierenden portugiesischen Meister. Der FC Porto sicherte sich am 2. Mai 2026 durch ein 1:0 gegen Alverca den 31. Meistertitel der Klubgeschichte – den ersten seit 2021/22. Jan Bednarek köpfte damals eine Ecke von Gabri Veiga zum Sieg ein. Verantwortlich für den Titel war Trainer Francesco Farioli, den Präsident André Villas-Boas im Sommer 2025 geholt und im Januar vorzeitig bis 2028 verlängert hatte. In Fariolis 4-3-3 war Gabri Veiga im Mittelfeld gesetzt.

Gasperini bekommt seinen Kreativspieler

In Rom trifft Mora auf Gian Piero Gasperini. Der Italiener leitete laut der offiziellen Vereinsseite am 13. Juli die erste Trainingseinheit der Saison 2026/27. In seinem ersten Jahr führte er die Roma auf Rang drei der Serie A: 23 Siege, vier Remis, elf Niederlagen, 73 Punkte – und damit zurück in die Champions League.

Der Kader wurde im Sommer bereits an mehreren Stellen umgebaut. Offiziell verkündet hat die Roma die Zugänge Konstantinos Koulierakis (1. August) und Nahuel Molina (12. August) sowie die Vertragsverlängerung von Lorenzo Pellegrini (8. August). Angeliño wechselte zu Deportivo La Coruña, Marash Kumbulla zu Rayo Vallecano. Im letzten Test spielte die Roma am 15. August 2:2 bei Borussia Dortmund. Die Serie A startet am Wochenende des 23. August.

Fofana soll der Nächste sein

Nach Angaben von Sportmediaset bleibt es nicht bei Mora: Die Roma habe sich mit Olympique Lyon grundsätzlich über Malick Fofana verständigt. Die Basis sei eine kostenpflichtige Leihe für fünf Millionen Euro mit an Bedingungen geknüpfter Kaufpflicht in Höhe von 30 Millionen Euro, dazu bis zu fünf Millionen Euro an Boni sowie eine Beteiligung an einem Weiterverkauf. Ein Transfer von Luis Henrique von Inter Mailand wäre damit vom Tisch.

Auch der AC Mailand war zwischenzeitlich mit Mora in Verbindung gebracht worden, unter anderem im Zusammenhang mit einem möglichen Wechsel von Santiago Giménez nach Porto. Sportmediaset ordnet das jedoch vor allem als Manöver von Berater Jorge Mendes ein, um die Portugiesen zur Annahme des Roma-Angebots zu drängen.

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