Nach Defibrillator-Einbau: Inter würde nicht spielberechtigten Eriksen ziehen lassen

Christian Eriksen wird wohl nicht mehr für Inter auflaufen.
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News | Christian Eriksen erlitt im Juni während eines EM-Spiels einen Herzstillstand, woraufhin ihm ein Defibrillator eingepflanzt wurde. Daher darf er nicht mehr für Inter auflaufen, das ihn gehen lassen würde.

Inter: Eriksen darf gehen, da er aufgrund des Defibrillators in Italien nicht spielen darf

Es lief die 42. Minute der EM-Partie zwischen Dänemark und Finnland, als Christian Eriksen (29) plötzlich zu Boden ging, weil sein Herz stillstand. Letztlich kam der auf dem Spielfeld lebensrettend behandelte Mittelfeldspieler glimpflich davon. Einige Wochen später wurde ihm ein ein implantierbarer Kardioverter-Defibrillator (ICD) eingepflanzt – eine eine Art Herzschrittmacher, der tödliche Herzstillstände verhindern kann, indem er einen Impuls abgibt, um einen regelmäßigen Herzrhythmus wiederherzustellen.

Aufgrund dessen ist er allerdings nicht mehr spielberechtigt für Inter, das ihn im Winter 2020 verpflichtete. Wie der amtierende italienische Meister mitteilte (via Guardian), würde er Eriksen daher jederzeit gehen lassen.

 

Eine Rückkehr aufs Spielfeld in Italien erscheint unmöglich, erklärte Francesco Bracanaro, Mitglied des technischen und wissenschaftlichen Ausschusses des italienischen Fußballverband, schon im August. „Obwohl der derzeitige Zustand des Spielers nicht den Anforderungen für das Erreichen der Sporttauglichkeit in Italien entspricht, könnte das Gleiche stattdessen in anderen Ländern erreicht werden, wo der Spieler die sportliche Aktivität wieder aufnehmen könnte“ fügte Inter in seinem Statement an.

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Ob andere Ligen Eriksen tatsächlich eine Spielerlaubnis erteilen würden, ist allerdings noch ungeklärt. Zudem hat er sich öffentlich noch nicht zu seinen Zukunftsplanungen geäußert.

(Photo by Alessandro Sabattini/Getty Images)

 

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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