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90PLUS » Nach Tudor-Aus: Juventus hat zwei Nachfolgekandidaten im Visier
Serie A

Nach Tudor-Aus: Juventus hat zwei Nachfolgekandidaten im Visier

Manuel Behlert
27.10.25, 14:47
Manuel Behlert
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Igor Tudor
Foto: Getty Images

Juventus hat am Montag auf die anhaltende Krise reagiert und sich von Cheftrainer Igor Tudor getrennt. Die Bianconeri haben das Vertrauen verloren, nachdem am Wochenende bei Lazio (0:1) das nächste Spiel nicht gewonnen wurde. 

Juventus schlitterte zuletzt nach und nach tiefer in die Krise und jetzt war die Zeit gekommen, um einen Schlussstrich zu ziehen. Die Vecchia Signora bedankte sich in der Pressemitteilung für die Arbeit, die Tudor leistete, teilte aber gleichzeitig mit, dass es so nicht weitergehen konnte.

Für den Moment gibt es eine Interimslösung, auf Dauer ist das aber nicht vorgesehen. Juventus will relativ schnell einen neuen Coach verpflichten, allerdings gibt der Markt jetzt auch nicht die Fülle an Top-Optionen her. Trotzdem: Erste Favoriten gibt es.

Juventus hat zwei Trainerkandidaten im Blick

Mehrere Quellen behaupten, dass Luciano Spalletti und Raffaele Palladino die führenden Kandidaten für die Nachfolge von Igor Tudor sind, der heute Morgen von Juventus entlassen wurde. Zu diesen Quellen gehört auch der Transferexperte Fabrizio Romano. Spalletti wurde im Juni als Trainer der italienischen Nationalmannschaft entlassen, während Palladino Fiorentina am Ende der Saison 2024/25 in gegenseitigem Einvernehmen verließ.

Tudor hat 10 seiner 24 Spiele als Trainer von Juventus gewonnen. Er wurde im März 2025 als Nachfolger von Thiago Motta ernannt. Beide sind kurioserweise noch bis zum Sommer 2027 bei der Alten Dame unter Vertrag.

Igor Tudor
Foto: Getty Images

Noch gibt es zwischen Spalletti und Palladino keinen Favoriten, zunächst einmal will man bei Juventus mit beiden in Kontakt treten und abklopfen, wie die aktuelle Lage aussieht und wer sich überhaupt vorstellen kann, das Team zu übernehmen. Und unter welchen Umständen. All das spielt eine Rolle für Juventus auf der Suche nach einem neuen Chef.

THEMENIgor Tudor
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