Viele Chancen, starke Torhüter: Remis zwischen Atalanta und Inter

Atalanta und Inter boten eine unterhaltsame Partie.
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News | Das Spitzenspiel des 22. Serie-A-Spieltags bestritten Atalanta und Inter. Vor allem nach dem Seitenwechsel bot es reichlich aufregende Szenen, doch auch dank toller Torwartleistungen stand ein 0:0 zu Buche.

Atalanta mit viel Intensität, Inter mit der besten Gelegenheit

Das Hinspiel verlief äußerst turbulent und endete mit einer Punkteteilung (2:2). Auf fremden Geläuf war der Spitzenreiter in der Anfangsphase um mehr Spielkontrolle bemüht. Die erste Möglichkeit entstand in der 16. Minute, nachdem eine Flanke von Marcelo Brozovic Sturmtank Edin Dzeko erreichte, der jedoch knapp am rechten Pfosten vorbei köpfte.

Die Bergamasci wiederum ließ mehrere aussichtsreiche Situationen verpuffen, da es in den entscheidenden Momenten an Präzision fehlte. Zudem fielen die Ballbesitzzeiten ziemlich kurz aus. Inter besaß mehr Spielanteile, tat sich aber oftmals schwer gegen das extrem hohe Pressing der Hausherren.

 

Nach 26 Minuten eroberten die Mailänder dann tief in der gegnerischen Hälfte den Ball, Hakan Calhanoglu bediente Alexis Sánchez, dessen Abschluss Juan Musso hervorragend parierte. Ansonsten blieben Chancen jedoch Mangelware, wobei die Nerazzurri leichte Vorteile hatte.

Erst in der Schlussphase des ersten Abschnitts setzte Atalanta erste nennenswerte Akzente. Samir Handanovic musste erstmals eingreifen und fing den zu zentralen Kopfball von Matteo Pessina sicher ab (39.). Die Aktion stellte die letzten Höhepunkt vor dem Pausenpfiff von Schiedsrichter Davide Massa dar.

Luis Muriel (Atalanta) und Nicoló Barella (Inter) im Zweikampf.

(Photo by MIGUEL MEDINA/AFP via Getty Images)

Atalanta und Inter mit Gelegenheiten zum Sieg

Auch nach dem Seitenwechsel griff Atalanta wieder tief in der gegnerischen Hälfte an, was zu einem schnellen Ballgewinn führte. Über Remo Freuler und Mario Pasalic landete die Kugel bei Pessina, aufs Tor zulief und am glänzend reagierenden Handanovic scheiterte (49.). Der Start in den zweiten Durchgang war also vielversprechend. Daran knüpften beide Mannschaften in der Folge an, indem sie die Offensive suchten.

In der 59. Minute musste mit Musso wieder ein Torhüter eingreifen, er ließ sich von Dzekos wuchtigem Versuch aus spitzem Winkel nicht überlisten. Wenig später setzte sich sich erneut Dzeko auf der linken Seite gegen Freuler durch, fand beinahe den am zweiten Pfosten heranstürmenden Matteo Darmian, doch Guiseppe Pezzella rettete mit großartigem Einsatz und verhinderte höchstwahrscheinlich den Rückstand (66.).

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In dieser Phase erarbeitete sich Inter ein deutliches Übergewicht. Der Führungstreffer lag durchaus in der Luft, insbesondere nachdem Nicoló Barella mit einem Flugball Denzel Dumfries bediente, der per Kopf in die Mitte auf Dzeko weiterleitete, der Angreifer setzte das Spielgerät jedoch aus vier Metern über den Kasten (71.). Rund fünf Zeigerumdrehungen später probierte es Vidal aus der Distanz, doch Musso befand sich erneut auf dem Posten.

Die Bergamasi überstand die Drangperiode und strahlte selbst wieder Gefahr aus. Pasalic näherte sich mit dem Schädel der Führung. Kurz darauf stellte Handanovic gegen den aufs kurze Eck zielenden Muriel zum wiederholten Male sein Können unter Beweis (81.). Der Slowene vereitelte auch die letzte Atalanta-Möglichkeit durch Pasalic. Auf der Gegenseite vergab Danilo D’Ambrosio, er traf aus guter Position das Außennetz. Damit hieß es nach 93 unterhaltsamen Minuten 0:0.

Inter kann daher am morgigen Montag trotz 13 ungeschlagenen Serie-A-Partien die Tabellenführung an den Stadtrivalen AC Milan, der Spezia empfängt, abgeben. Unter der Woche geht es in der Coppa Italia gegen Empoli, ehe am Samstag Venezia im San Siro gastiert. Atalanta steht weiterhin auf Rang vier und gastiert ins sechs Tagen bei Lazio.

(Photo by MIGUEL MEDINA/AFP via Getty Images)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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