Der FC Barcelona will offenbar in der kommenden Transferperiode unbedingt einen neuen Mittelstürmer verpflichten. Weil ein Transfer von Julian Alvarez immer komplizierter zu werden scheint, rückt Joao Pedro von Chelsea zunehmend in den Fokus der Katalanen. Nun kommt neue Bewegung in die Personalie, denn der Berater des Brasilianers ist in London eingetroffen und soll dort gleich mehrere Gespräche führen.
Nach den vorliegenden Informationen will der Spielerberater von der Agentur „Promanager“ zunächst mit Chelsea über die sportlichen Pläne für seinen Klienten sprechen. Die Blues hatten Joao Pedro erst im vergangenen Sommer für 63,7 Millionen Euro von Brighton verpflichtet und langfristig bis 2033 gebunden. Trotz dieses langfristigen Vertrages scheint ein Transfer zumindest nicht gänzlich ausgeschlossen zu sein.
Barca: Deco will Joao Pedro
Im internen Ranking soll Joao Pedro inzwischen deutlich höher stehen als noch vor wenigen Wochen. Hintergrund ist vor allem die komplizierte Ausgangslage bei Julian Alvarez, um den neben den Katalanen auch Paris Saint Germain wirbt. Zudem dürfte Atletico Madrid den Argentinier im Fall eines Verkaufs kaum bevorzugt an einen direkten Ligakonkurrenten abgeben wollen.
Genau deshalb lege Sportdirektor Deco seinen Fokus zuletzt verstärkt auf den Brasilianer. Zwischen Barca und der Spielerseite habe es einem Bericht der Mundo Deportivo zufolge bereits in den vergangenen Wochen Kontakt gegeben. Nun soll es in den kommenden Tagen auch um die Frage gehen, wie realistisch ein solcher Transfer unter den gegebenen Umständen sei.

Passend dazu werden sowohl Vertreter des FC Barcelona als auch der Berater des Spielers beim FA Cup Finale zwischen Chelsea und Manchester City am Samstag erwartet. Ein direktes Treffen zwischen Deco und der Spielerseite gelte demnach als wahrscheinlich.
Joao Pedro selbst bringt starke Argumente mit. In der laufenden Saison kommt der 24-Jährige auf 20 Tore und 6 Vorlagen in 48 Pflichtspielen. Damit gehört er zweifelsfrei zu den wichtigsten Offensivspielern im Kader der Blues. Für Barca wäre der WM-Teilnehmer eine deutlich realistischere Lösung als Alvarez, auch wenn ein Deal mit Chelsea finanziell ebenfalls alles andere als einfach werden dürfte.

