Manchester United möchte im Sommer gerne Barca-Star Alejandro Balde verpflichten. Dem Vorhaben könnte die Verkaufsbereitschaft der Katalanen entgegenkommen.
Ohne Frage: Alejandro Balde gehört zu den talentiertesten Außenverteidigern im europäischen Fußball. Auch wenn sein Durchbruch als absoluter Stammspieler noch nicht vollends gelang, haben zahlreiche Topklubs den 22-Jährigen im Visier. Sein ehemaliger Trainer Xavi bezeichnete ihn einst als „sensationellen“ Spieler und lobte sein „immenses Potenzial“.
Das haben auch Vereine wie Manchester United und der FC Liverpool erkannt, die ihr Interesse am spanischen Defensivspieler bereits bekundet haben. Durch die große Konkurrenz auf seiner Position in Barcelona könnte dem Spieler ein Verkauf im Sommer mehr Spielzeit verschaffen. Wie das Portal TEAMtalk berichtet, gilt ein solches Szenario als immer wahrscheinlicher.
50-Millionen-Euro-Transfer? Balde im United-Visier
Demnach stehen die sportlichen Verantwortlichen des spanischen Tabellenführers einem Verkauf ihres Jugendspielers offen entgegen. Die in Barcelona ansässige Zeitung Sport berichtet, dass Flicks Mannschaft „einen Verkauf braucht“ und „substanzielle Angebote“ für Balde begrüßen würde.
Weiter heißt es: „Niemand bestreitet, dass ein Verkauf für mehr als 50 Millionen Euro (43 Millionen Pfund) entscheidend wäre, um den Transferplänen einen deutlichen Schub zu geben.“
Zwar sieht der Spieler selbst seine Zukunft weiterhin bei der Blaugrana, sollte ein Klub aber die geforderte Summe auf den Tisch legen und Barca dem Angebot zustimmt, könnte auch Balde selbst ins Grübeln kommen. Denn in Barcelona hat der 22-Jährige keinen Stammplatz sicher, kam in der laufenden Spielzeit bei der Hälfte seiner Einsätze nur von der Bank.

Und die Red Devils, die den Spanier möglicherweise mit der Champions League locken könnten, sollen sehr überzeugt von Balde sein. Dann könnte auch die Personalie Marcus Rashford eine Rolle in den Verhandlungen spielen. Die Katalanen möchten den Leihspieler von United gerne fest verpflichten – nicht aber für die festgeschriebene Kaufoption von 30 Millionen Euro. Möglicherweise könnten beide Spieler also in den Verhandlungen Teil der Gespräche, gar miteinander verrechnet werden. Die kommenden Wochen werden Klarheit bringen.

