Min-jae Kim vom FC Bayern München wird weiter mit einem möglichen Abschied in Verbindung gebracht. Nachdem zuletzt bereits Galatasaray und Besiktas als Interessenten genannt worden waren, soll nun auch Fenerbahce ins Rennen um den Innenverteidiger eingestiegen sein. Damit wächst die Zahl der Vereine, die sich mit einer Verpflichtung des Südkoreaners beschäftigen sollen.
Laut Reporter Sercan Hamzaoglu ist der Berater des 28-Jährigen in die türkische Hauptstadt gereist. Fenerbahce soll demnach großes Interesse an einer Verpflichtung Kims haben. Der türkische Topklub wäre damit der nächste Verein, der sich mit der Personalie befasst. Auch aus anderen europäischen Ligen war zuletzt immer wieder von Interesse die Rede.
Kim zählt in München zu den Top-Verdienern
Ein möglicher Transfer könnte auch mit Blick auf die Gehaltsstruktur des FC Bayern an Relevanz gewinnen. Kim soll in München zu den Topverdienern gehören und ein Jahresgehalt von kolportierten 17 Millionen Euro beziehen. Entsprechend dürfte ein Verkauf aus Sicht der Bayern zumindest wirtschaftlich nicht ausgeschlossen sein.
Der deutsche Rekordmeister überwies im Sommer 2023 50 Millionen Euro an die SSC Neapel, um den Innenverteidiger nach München zu lotsen. Die Italiener selbst hatten den Südkoreaner ein Jahr zuvor für 19 Millionen Euro von Fenerbahce verpflichtet.Während seiner Zeit beim FC Bayern ist Kims Marktwert jedoch Schritt für Schritt gesunken. Nach vier Abwertungen in Folge wird er auf transfermarkt.de inzwischen nur noch mit 25 Millionen Euro geführt.

Sportlich gehörte Kim in der Rückrunde zwar zu den regelmäßigen Stammkräften in der Bundesliga. Allerdings dürfte das auch damit zusammenhängen, dass das bevorzugte Innenverteidiger-Duo aus Jonathan Tah und Dayot Upamecano für die entscheidenden Partien in der Champions League und im DFB-Pokal geschont beziehungsweise fit gehalten werden sollte. Ungeachtet der Spekulationen soll sich Kim in München weiterhin sehr wohlfühlen, auch wenn die Interessenten Schlange stehen.

