Der VfB Stuttgart arbeitet offenbar am nächsten Transfer für die Offensive. Mit Tim van der Leij ist ein junger Mittelstürmer aus den Niederlanden in den Fokus der Schwaben gerückt. Der 20-Jährige von RKC Waalwijk soll in Stuttgart als spannender Perspektivspieler gelten, mit dem sich der Klub bereits intensiver beschäftigt.
Van der Leij spielte sich in der abgelaufenen Saison mit starken Zahlen nachhaltig auf den Radar mehrerer Vereine. Der 1,93 Meter große Angreifer erzielte wettbewerbsübergreifend 17 Tore und gehörte damit zu den auffälligsten jungen Stürmern im niederländischen Unterhaus. In den Playoffs scheiterte Waalwijk jedoch, sodass der Aufstieg in die Eredivisie ausblieb. Für das Talent dürfte es dennoch im Sommer zum nächsten Karriereschritt kommen.
Stuttgart sieht offenbar Entwicklungspotenzial
Nach Informationen der Bild laufen bereits Gespräche mit dem Umfeld des Spielers. Bei der Ablöse kursieren unterschiedliche Zahlen. Die Spanne reicht von einer hohen sechsstelligen Summe bis hin zu einem Paket im Bereich von rund einer Million Euro inklusive Boni. Für Stuttgart wäre van der Leij damit kein Soforthilfe-Transfer, sondern vielmehr ein Investment in die Zukunft.
Van der Leij bringt Wucht, Tempo und Abschlussstärke mit und gilt damit als ein Stürmertyp, der in Europa nicht allzu häufig zu finden ist. In den Niederlanden wurde er wegen seiner Physis und seines Erscheinungsbildes bereits mit Erling Haaland verglichen. Auch wenn solche Vergleiche angesichts der klaren Qualitätsunterschiede weit hergeholt sind, geben sie zumindest einen Hinweis auf das Spielerprofil des Angreifers.
In Stuttgart könnte der Niederländer zunächst über die zweite Mannschaft in der 3. Liga aufgebaut und Schritt für Schritt an das Bundesliga-Niveau herangeführt werden. Ein ähnlicher Weg war zuletzt auch bei Ramon Hendriks angedacht, der deutlich schneller als erwartet bei den Profis landete.
Neben dem VfB sollen auch andere Klubs aus den Niederlanden und Belgien an van der Leij interessiert sein. Stuttgart scheint im Werben um den Angreifer derzeit jedoch in der Pole Position zu sein.

