Seit einer Woche ist Haris Tabakovic wieder Spieler der TSG Hoffenheim. Der bosnische Stürmer sitzt jedoch auf gepackten Koffern.
Im Kraichgau hat der kopfballstarke Angreifer wohl auch nach seiner Rückkehr keine Zukunft. Die abgelaufene Saison verbrachte er auf Leihbasis bei Borussia Mönchengladbach und erwies sich dort mit 15 Toren als exzellenter Vertreter für den dauerverletzten Tim Kleindienst. Der Lohn: Mit Bosnien und Herzegowina nahm der Routinier erstmals an einer Weltmeisterschaft teil.
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Nun könnte es den 32-Jährigen nach Österreich ziehen. Nach Sky-Informationen will Red Bull Salzburg Tabakovic verpflichten und hat sich mit der TSG Hoffenheim schon auf eine Ablöse im Bereich von fünf Millionen Euro verständigt. Eine Einigung mit dem Spieler besteht jedoch noch nicht, mit schnellem Vollzug des Deals ist daher aktuell nicht zu rechnen. Neben den Mozartstädtern sollen auch zwei Klubs aus der Bundesliga Interesse an „Fluppe“ zeigen. Auch Borussia Mönchengladbach hätte den Stürmer nach der erfolgreichen Leihe gerne dauerhaft gebunden, das finanzielle Gesamtpaket war für den Traditionsverein allerdings zu teuer.
Tabakovic vor Rückkehr nach Österreich?
„Haris ist in einem gewissen Alter. Er hat einen Vertrag in Hoffenheim und dort ein sehr gutes Salär bezogen. Bei uns kommt Tim Kleindienst zurück, mit dem wir als Stammstürmer planen. Mit beiden zu spielen, sehen wir eher kritischer“, erklärte Sportdirektor Rouven Schröder: „Und da mussten wir abwägen: Wie viel Geld wollen wir investieren, um diesen Spieler zu bekommen? Bei dem man auch weiß, dass man als Klub dieses Investment vielleicht nicht mehr zurückbekommt.“ Er habe bei Hoffenheim angeklopft so Schröder, die TSG wollte aber nicht von ihrer Forderung abrücken.

Dabei ist Tabakovic sportlich bei der TSG außen vor. Hinter Fisnik Asllani, Tim Lemperle und Max Moerstedt hat der Bosnier kaum Chancen auf Einsätze. Nach drei Jahren in Deutschland rückt daher die Rückkehr nach Österreich näher, wo er bereits zwischen 2020 und 2023 für Austria Lustenau und Austria Wien auflief.

