ManUnited will im Werben um Elliot Anderson offenbar noch nicht klein beigeben. Obwohl Manchester City im Poker um den Mittelfeldspieler von Nottingham Forest derzeit als Favorit gilt, herrscht bei den Red Devils offenbar Zuversicht, den England-Nationalspieler doch noch nach Old Trafford lotsen zu können.
Anderson gehört zu den gefragtesten Mittelfeldspielern dieses Sommers. Nottingham soll ein erstes Angebot von Manchester City in Höhe von 80 Millionen Pfund bereits abgelehnt haben und den 23-Jährigen intern mit rund 100 Millionen Pfund bewerten.
ManUnited glaubt weiter an Anderson-Coup
Wenn die englische Nationalmannschaft am 17. Juni ihr Auftaktspiel gegen Kroatien bestreitet, dürfte Elliot Anderson vermutlich gemeinsam mit Declan Rice die Doppelsechs bilden. Gut möglich, dass der Stratege von Nottingham Forest den amtierenden Premier-League-Meister auch bei der Ablösesumme an seine Grenzen bringt.
Zum Vergleich: Declan Rice wechselte 2023 für rund 117 Millionen Euro innerhalb der Premier League. Für Anderson kursieren inzwischen ähnliche Summen, auch wenn die künftige Destination weiterhin offen ist.
Wie der Guardian berichtet, ist United weiter fest entschlossen, Anderson zu verpflichten. In Manchester soll man davon ausgehen, dass sich der frühere Newcastle-Profi trotz des City-Interesses noch von einem Wechsel zu United überzeugen ließe.
Finanziell wäre ein Deal allerdings gewaltig. Anderson verdient in Nottingham dem Bericht zufolge bereits rund 100.000 Pfund pro Woche und dürfte bei einem Wechsel noch einmal deutlich zulegen. Trotzdem soll Inhaber Sir Jim Ratcliffe bereit sein, diese Forderungen mitzugehen.
Fernandes als Alternative, Ederson als erster Baustein
Parallel prüft United mit Mateus Fernandes noch eine weitere Option für das Mittelfeld. Der Portugiese von West Ham wird ebenfalls intensiv gescoutet, gilt derzeit aber eher als Alternative. Die Hammers sollen für den 21-Jährigen ebenfalls rund 80 Millionen Pfund aufrufen.
Ederson von Atalanta wird somit wohl nicht der einzige Neuzugang im Mittelfeld der Red Devils bleiben. Der Brasilianer ist eher als Abräumer und Casemiro-Ersatz gedacht, während Anderson als Stratege noch einmal ein anderes Profil mitbringen und das Zentrum von Michael Carrick auf Anhieb qualitativ aufwerten würde. Nach Platz drei in der abgelaufenen Saison will Manchester United wieder um den Titel mitspielen und an erfolgreichere Zeiten anknüpfen.

