Justin Njinmah wird mit einem Abschied aus Bremen in Verbindung gebracht. Der Stürmer heizt die Spekulationen selber an.
Wie der kicker berichtet, hat der 25 Jahre alte Angreifer seine Berateragentur gewechselt. Ein klares Indiz für die Wechselabsichten des früheren Dortmunders. Dass Njinmah beim Trainingsauftakt der Grün-Weißen nur individuell arbeitete, hatte mit den Spekulationen um seine Zukunft allerdings nichts zu tun.
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„Er war im Aufbau sehr fleißig und da traten dann ein paar muskuläre Probleme auf“, erklärte Trainer Daniel Thioune: „Er hat hier in der vergangenen Woche schon gearbeitet und wird jetzt gesteuert.“ Noch in dieser Woche soll der schnelle Stürmer wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.
Njinmah-Abgang möglich: Thioune will mit Stürmer weiterarbeiten
Wie lange er allerdings noch an der Weser aufläuft ist offen. „Wir sind ein Verein, der natürlich auch von Transfererlösen lebt und wenn da das entsprechende, passende Angebot für uns dabei ist, dann versucht man natürlich Lösungen zu finden“, kommentierte Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz die Personalie diplomatisch: „Aber aktuell sind wir noch nicht so weit.“
Njinmahs enorme Geschwindigkeit macht ihn gerade für Klubs aus den physisch geprägten englischen Ligen interessant. „Dass Justin mit seiner Qualität Begehrlichkeiten weg, ist völlig normal“, weiß auch Thioune: „Ein Spieler mit dem Tempo – wenn er da noch ein paar Scorerpunkte mehr hätte, wäre seine Präsenz auf dem Markt vielleicht noch größer.“

Tatsächlich ist der fehlende Output weiterhin die Schwäche des Offensivspielers. In der vergangenen Saison erzielte Njinmah in 33 Einsätzen fünf Tore und gab eine Vorlage. Thioune hofft derweil, weiterhin mit seinem Angreifer planen zu können. „Man muss sehen, wie sich das entwickelt“, so der Trainer: „Das gehört dann auch eher ins Regal von Clemens Fritz und Peter Niemeyer.“ Ein Verkauf Njinmahs sei zwar „möglich, aber nicht wünschenswert“. Der 25-Jährige spielt seit Januar 2022 für den SV Werder Bremen. Seitdem kam er 14 Tore in 88 Einsätzen für den Traditionsverein.

