Afrika-Cup: Senegal gewinnt dank Last-Minute-Elfmeter, Marokko schlägt Ghana

Afrika-Cup: Großer Jubel bei Senegal nach dem Sieg über Simbabwe.
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News | Den heutigen Montag beim 33. Afrika-Cup eröffnete der Senegal mit einem Last-Minute-Sieg gegen Simbabwe. Anschließend fuhren Marokko, Guinea und Gabun ebenfalls knappe Erfolg ein.

Senegal siegt in letzter Sekunde, Spätes Tor lässt Marokko jubeln, Debütant Komoren unterliegt knapp

Um 14 Uhr traf der Senegal beim 33. Afrika-Cup auf Simbabwe. Früh wurden die Senegalesen ihrer Favoritenrolle gerecht. Bouna Sarr vom FC Bayern schoss schon in der ersten Minute nur knapp links vorbei, Keita Balde hatte nach gut zehn Minuten eine gute Gelegenheit. Auch Superstar Sadio Mane versuchte sich, sein Solo nach knapp 25 Minuten war aber ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt. In der Folge fand Simbabwe aber besser in die Partie und konnte die Räume immer besser eng machen. Mit 0:0 gingen die Teams in die Kabine. In der zweiten Halbzeit passierte sehr wenig. Einzelne Nadelstiche gab es auf beiden Seiten, mehr war aber nicht zu sehen. Als sich alle auf das 0:0 einigten, bekam der Senegal  in der 95. Minute einen Handelfmeter zugesprochen. Sadio Mané traf an und verwandelte in die linke Ecke.

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Die zweite Begegnung in der Gruppe B bestritten Guinea und Malawi. Die Guineer besaßen im ersten Abschnitt mehr Feldanteile, die sie in Minute 35 in Zählbares ummünzten. Issiaga Sylla erzielte das 1:0. Nach dem Seitenwechsel änderte sich trotz einigen Abschlüssen nichts mehr am Resultat.

Parallel dazu trafen um 17 Uhr mit Marokko und Ghana zwei hoch eingeschätzte Teilnehmer aufeinander. In der Anfangsphase erarbeiteten sich die Nordafrikaner ein leichtes Übergewicht, ohne klare Torchancen zu kreieren. Anschließend verlief das Geschehen zerfahren, die Fouls häuften sich, sodass es beiden Mannschaften nicht gelang, ihr spielerisches Potenzial abzurufen. Die größte Möglichkeit entstand schließlich durch einen Standard, nachdem Romain Saiss aus kurzer Distanz über das Tor köpfte (40.). Im zweiten Abschnitt übernahmen erneut die Marokkaner das Kommando, während Ghana fast ausschließlich auf Konter lauerte. Die beste Möglichkeit besaß Joseph Paintsil, der eine Viertelstunde vor Schluss das Spielgerät aus der Distanz nur knapp neben das Tor setzte. Der Treffer fiel letztlich auf der anderen Seite. Aus dem Gewühl landete der Ball beim direkt vollendenden Soufian Boufal – 1:0 (83.). Den Vorsprung brachte Marokko problemlos über die Ziellinie.

Afrika-Cup: Soufian Boufal erzielte das Siegtor für Marokko gegen Ghana.

(Photo by KENZO TRIBOUILLARD/AFP via Getty Images)

Zum Abschluss des zweiten Turniertags ging mit den Komoren der 40. Teilnehmer der Afrika-Cup-Geschichte an den Start. Der Debütant legte gegen Gabun einen couragierten Auftritt hin, geriet jedoch nach 16 Minuten ins Hintertreffen. Aaron Boupendza überwand Schlussmann Ali Ahamada aus spitzem Winkel. Anschließend präsentierte sich der Inselstaat in Yaoundé äußerst bemüht, doch es mangelte an offensiver Durchschlagskraft. Der nicht immer sicher wirkende Keeper Jean-Noel Amonome musste daher nur bei Distanzschüssen und Standardsituationen eingreifen. Einen Gegentreffer musste er nicht hinnehmen. Gabun feierte damit – trotz des Fehlens von Pierre-Emerick Aubameyang – den angesichts der kommenden Gegner enorm bedeutsamen Auftaktsieg.

Die Spiele im Überblick

Senegal 1:0 Simbabwe (14:00)

Tor: 1:0 Mané (90.+5, HE)

Guinea 1:0 Malawi (17:00)

Tor: 1:0 Sylla (35.)

Marokko 1:0 Ghana (17:00)

Tor: 1:0 Boufal (83.)

Komoren 0:1 Gabun (20:00)

Tore: 0:1 Boupendza (16.)

Am morgigen Dienstag stehen beim Afrika-Cup drei Partien an. Um 14.00 Uhr trifft Titelverteidiger Algerien auf Sierra Leone. Drei Stunden später messen sich mit Nigeria und Ägypten zwei große Namen, ehe abends (20.00 Uhr) der Sudan und Guinea-Bissau aufeinandertreffen. Alle Partien werden live auf Sportdigital Fussball (via DAZN empfänglich) und Onefootball übertragen.

 

(Photo by PIUS UTOMI EKPEI/AFP via Getty Images)

 

Manuel Behlert

Vom Spitzenfußball bis zum 17-jährigen Nachwuchstalent aus Dänemark: Manu interessiert sich für alle Facetten im Weltfußball. Seit 2017 im 90PLUS-Team. Lässt sich vor allem von sehenswertem Offensivfußball begeistern.

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