Champions League | „Das war ein Statement, ein Ausrufezeichen“ – Die Stimmen zu Bayerns Gala gegen Salzburg

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News | 7:1 besiegte der FC Bayern den FC Salzburg im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League. Nach der Partie sammelte Amazon Prime Stimmen.

Bayern hält dem Druck stand – und feiert den Befreiungsschlag

Nachdem der FC Bayern in Salzburg last-minute ein 1:1 rettete, war der Druck vor dem Rückspiel groß, erst recht eingedenk der letzten Auftritte, als man nur selten über 90 Minuten überzeugen konnte.. Die Münchener hielten dem Druck jedoch stand. Bereits nach 23 Minuten hatte Robert Lewandowski einen lupenreinen Hattrick auf dem Konto, den frühesten in der Geschichte der Champions League. Serge Gnabry legte noch vor der Pause zum 4:0 nach. In der zweiten Halbzeit erhöhten zweimal Thomas Müller und Leroy Sané auf sieben, Maurits Kjærgaard gelang lediglich der Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 1:5. Damit steht der FC Bayern im Viertelfinale der Königsklasse. Die Stimmen zur Gala.

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„Sind schon zufrieden – und weiter sind wir auch“ – Bayern frohlockt nach Salzburg-Gala

Der FC Bayern machte zuletzt immer wieder einiges richtig. Aber die Leistungsexplosion nach dem 2:4 in Bochum ließ dennoch auf sich warten. Gegen Fürth lief man zur Pause einem Rückstand hinterher. In den kommenden beiden Bundesligaspielen bei Eintracht Frankfurt und gegen Leverkusen trafen die Münchener jeweils einfach. Zudem hätte man sich vergangenes Wochenende nicht über eine weitere Niederlage beschweren dürfen. Gegen Salzburg jedoch lieferte der FC Bayern vollumfänglich. 3:0 nach 23 Minuten, 4:0 zur Pause, 7:1 der Endstand.

 



 

„Das war ein Statement, ein Ausrufezeichen. Ich denke, dass wir einen guten Start hatten mit den Elfmetern, sind danach gut ins Spiel gekommen. So hat es sich für uns fortgesetzt. Wir sind sehr zufrieden mit dem Auftritt heute“, fasste Manuel Neuer die Gala zusammen. Bayerns Kapitän gab nach überstandener Meniskus-OP sein Comeback. Er selbst habe sich gut gefühlt, „bei dem Spiel. Ich denke, dass wir uns auch ein bisschen anders präsentiert haben. Wir haben nicht mehr so viele Kontermöglichkeiten zugelassen, standen auch ein bisschen sicherer. Das lässt natürlich hoffen, dass es so weitergeht.“ Daran war auch Neuer selbst nicht ganz unbeteiligt. Mit einem klasse Reflex verhinderte er gegen Nicolas Seiwald den postwendenden Ausgleich und saugte als elfter Feldspieler einige aussichtsreiche Salzburger Angriffe weg.

„Es war auf jeden Fall ein sehr, sehr gutes Spiel. Fußballerisch unglaublich gut von uns. Wir haben auch viele Situationen mit sehr schönem Fußball gelöst, wo wir kein Tor geschossen haben, aber trotzdem sieben gemacht. Wir haben, finde ich aber auch von der Gier, von der ganzen Energie, die so spürbar war auf dem Feld von Beginn an. Wir haben die beiden Sechser unfassbar aggressiv verteidigt in der ersten Halbzeit. Wir hatten Tore aus allen Phasen. Aus Standardsituationen, aus Ballgewinnen, auch aus dem Spiel heraus. Von daher sind wir schon zufrieden – und weiter sind wir auch“, frohlockte Julian Nagelsmann.

„Werden das Positive mitnehmen“ – Jaissle trotz Debakel optimistisch

Mit seinem Wechsel von Leipzig nach München war Nagelsmann gewissermaßen selbst dafür verantwortlich, dass sich sein Gegenüber Matthias Jaissle in seiner aktuellen Situation wiederfand. Jesse Marsch übernahm RB und Jaissle wurde vom Farmteam Liefering hochgezogen.

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Photo by Alex Grimm/Getty Images

Nach dem Spiel sprach er von einem „sehr, sehr schwierigen Abend für unsere Jungs. Aber auch andere Teams wurden hier bereits auseinandergenommen. Gegen eine solche Topmannschaft musst du eine Top-Performance liefern und das haben wir heute nicht gemacht. Im Moment ist es schwer und es tut weh. Aber unterm Strich werden wir das Positive mitnehmen. Wir sind das jüngste Team, das jemals das Achtelfinale erreicht hat und das kann uns niemand mehr nehmen“, sagte Jaissle der UEFA.

Wesentlich enttäuschter wirkte Karim Adeyemi: „7:1 ist zu hoch für die Saison, die wir spielen. Man darf nicht vergessen, dass wir eine gute Champions-League-Saison gespielt haben und der Gegner auch Bayern München heißt. Deswegen am Schluss, ist es ganz okay.“

Photo by CHRISTOF STACHE/AFP via Getty Images

Victor Catalina

 

Victor Catalina

Mit Hitzfelds Bayern aufgewachsen, in Dortmund studiert und Sheffield das eigene Handwerk perfektioniert. Für 90PLUS immer bestens über die Vergangenheit und Gegenwart des europäischen Fußballs sowie seine Statistiken informiert.

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