Abermals könnte ein WM-Spiel aufgrund des Wetters in den kommenden Tagen verschoben werden. Und erneut würde es die englische Nationalmannschaft treffen.
So oft, wie über das Wetter bei der laufenden Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko gesprochen wird, könnte man meinen, es sei selbst Teilnehmer beim größten Fußballturnier der Welt. Auf der einen Seite bringen hohe Temperaturen die Spieler auf dem Platz ordentlich ins Schwitzen, auf der anderen Seite sorgen Donner, Blitz und Regen schon für die ein oder andere Unwägbarkeit diverser Partien.
Im Viertelfinale droht nun der nächste Ärger ums Wetter. Und erneut könnte Tuchels England-Elf betroffen sein. Für die Partie gegen Norwegen am kommenden Samstag in Miami wird ein Unwetter erwartet.
Gewitter in Miami: Muss WM-Viertelfinale verschoben werden?
Das hätte zur Folge, dass rund um das Hard-Rock-Stadium, dem Spielort des Viertelfinals, das Unwetter-Protokoll der FIFA aktiviert werden müsste. Dieses besagt, dass „nach einem Blitz im Umkreis von acht Meilen (ca. 13 Kilometer) eine halbe Stunde gewartet werden muss, bis mit den Aktivitäten auf dem Spielfeld wieder begonnen werden kann“, wie es in der BILD-Zeitung heißt.
Heißt also auch: Sollte es kurzzeitig besser werden, sich dann aber erneut ein weiterer Blitz entlädt, beginnt der Countdown wieder von vorn.
Schon beim letzten Spiel der Engländer gegen Gastgeber Mexiko musste der Anpfiff aufgrund der Wetterbedingungen um eine Stunde nach hinten verschoben werden. Ein selbiges Szenario könnte auch das Spiel am Samstagabend deutscher Zeit um 23 Uhr treffen.

Es wäre nach den beiden Spielen nicht das einzige Mal, dass das Wetter bei der WM 2026 eine entscheidende Rolle spielt. Schon in der Vorrunde wurde das Spiel Frankreich gegen den Irak in Philadelphia wegen eines Gewitters mit Starkregen für mehr als zwei Stunden unterbrochen. Im Sechzehntelfinale der Mexikaner gegen Ecuador verzögerte sich der Anpfiff um eine Stunde. Selbiges könnte beim Spiel England gegen Norwegen der Fall werden.

