Nach massiver Kritik hat die FIFA das strikte Flaschenverbot für die anstehende WM gekippt. Den Zuschauern ist es jetzt also doch möglich, wiederbefüllbare Trinkflaschen mit in die Stadien zu nehmen.
Die neue Regelung stieß auf massive Kritik, New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani sagte etwa, das Verbot sei „besorgniserregend, denn die Hitze, von der wir sprechen, ist nicht nur die Hitze, der die Spieler ausgesetzt sind, sondern auch die Hitze, der die Zuschauer über einen vermutlich längeren Zeitraum ausgesetzt sein werden.“ Die FIFA hat auf Stimmen wie diese nun gehört und das Flaschenverbot abermals gekippt.
WM-Flaschenverbot gekippt: Was Fans nun mitbringen dürfen
Wie die Sport BILD berichtet, ist es Zuschauern nun doch erlaubt, werkseitig verschlossene, weiche Einweg-Wasserflaschen (max. 590 ml) mitzunehmen, Gefäße aus Hartplastik sind aber weiterhin verboten.
Zuvor hatten auch Wissenschaftler den Umgang des Fußballweltverbandes mit diesem Thema scharf kritisiert. Die Hitze, insbesondere in den USA und Mexiko, bringt gesundheitliche Risiken für Fans und Spieler mit. Während des Turniers werden mancherorts über 30 Grad erwartet, die Städte bereiten sich derweil entsprechend auf die WM-Hitze vor.

Zudem wird es auch für die Spieler auf dem Platz immer wieder Unterbrechungen für Trinkpausen geben. In jeder Halbzeit ist dann nach etwa 22 Minuten eine Pause von drei Minuten vorgesehen.

