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90PLUS » Reise-Chaos durch Nahost-Eskalation: Irak fordert Verlegung der WM-Playoffs
WM 2026

Reise-Chaos durch Nahost-Eskalation: Irak fordert Verlegung der WM-Playoffs

Manuel Behlert
08.03.26, 20:39
Manuel Behlert
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Gianni Infantino
Foto: IMAGO

Der Irak hat offiziell beantragt, das WM-Playoff-Spiel zu verschieben, nachdem der Verband einen Vorschlag der FIFA abgelehnt hatte, wonach die Mannschaft eine 25-stündige Autofahrt in die Türkei unternehmen sollte, bevor sie nach Mexiko fliegt, um das Spiel zu bestreiten.

The Guardian berichtete schon letzte Woche, dass das Playoff-Spiel gegen Bolivien oder Suriname, das am 31. März in Monterrey stattfinden soll, fraglich ist, nachdem das irakische Verkehrsministerium dem irakischen Fußballverband mitgeteilt hatte, dass der Luftraum des Landes für die Dauer des Krieges geschlossen bleibt

Etwa die Hälfte der irakischen Mannschaft befindet sich in Bagdad und kann nicht reisen, während Cheftrainer Graham Arnold in Dubai festsitzt. Das ist eine alles andere als gute Ausgangslage.

Irak-Playoff: Die Dinge werden kompliziert

Nach einem Schriftwechsel mit der FIFA in den letzten Tagen hat der Weltfußballverband wie erwähnt offenbar vorgeschlagen, dass die irakischen Spieler von Bagdad nach Istanbul reisen, eine beschwerliche Reise durch den Norden des Landes, der seit Beginn des Krieges von iranischen Drohnen angegriffen wird. Arnold soll dem irakischen Fußballverband mitgeteilt haben, dass er seinen Spielern während des Konflikts keine Reise auf der Straße gestatten werde. Aus Belastungs- und Sicherheitsgründen.

Gianni Infantino, WM 2026
Foto: IMAGO

Und es wird noch „besser“: Zusätzlich zu den Reiseproblemen haben einige irakische Spieler und Betreuer noch keine Visa für Mexiko oder die USA erhalten, wo sie ein Trainingslager in Houston geplant hatten. Der irakische Fußballverband soll sich bei der FIFA für eine schnelle Entscheidung und Ankündigung einer Verschiebung in dieser Woche einsetzen, um Gewissheit zu haben. Der Irak hat sich bereits für eines von zwei Endspielen in den interkontinentalen Playoffs mit sechs Mannschaften qualifiziert, wobei sein Spiel das letzte des Turniers ist. Für die FIFA ist es auch ein kompliziertes Unterfangen.

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