Mit seinem Kader für die WM 2026 hat Thomas Tuchel für große Diskussionen auf der Insel gesorgt. Besonders eine Entscheidung steht in der Kritik.
Im Aufgebot des einmaligen Weltmeisters England fehlt neben Top-Stars wie Cole Palmer, Trent Alexander-Arnold und Phil Foden auch Adam Wharton. Der 22-Jährige ist bei Crystal Palace gesetzt und unterstrich beim 1:0 im Finale der Conference League gegen Rayo Vallecano erneut, wieso ihn nahezu jeder Spitzenklub auf dem Zettel hat.
Der Sechser bestach einmal mehr durch sein präzises Passspiel und bestimmte das Tempo der Partie. Auch gegen den Ball bringt der Youngster Qualitäten mit, die sicherlich auch dem Mittelfeld der Three Lions gut zu Gesicht gestanden hätten. Nach dem Gewinn der Conference League ging die britische Presse hart mit Tuchel ins Gericht. „Tuchels größter Fehler?“, fragte etwa die BBC: „Wharton glänzt nach Nichtberücksichtigung für England.“ Auch TNT Sports stellte die Entscheidung des deutschen Trainers infrage: „Thomas Tuchel, schaust du zu? Wie gewohnt beeindruckend am Ball.“
Ex-Nationalspieler verwundert über Tuchel-Entscheidung
Am Mikrofon des Sportsenders hatte sich zuvor bereits Ex-Nationalspieler Glenn Hoddle verwundert über die Nichtberücksichtigung des Palace-Stars gezeigt. „Ich bin etwas überrascht. Ich liebe seine Art, nach vorne zu schauen und zu passen. Er kann tödliche Pässe spielen, Pässe, die die gesamte Abwehr mit einem einzigen Pass aushebeln. Ich bin mir nicht sicher, ob wir so viele haben, die das aus einer tiefen Position konstant gut können“, so der Ex-Profi vor dem Finale: „Deshalb war ich definitiv überrascht, als ich sah, dass er nicht dabei ist.“


