Die WM 2026 steht vor der Tür. In Nordamerika wird das Turnier in Kürze eröffnet und mittlerweile ist die FIFA-Frist zur Nominierung der Kader abgelaufen. Auch für Gruppe C gilt, dass es einige spannende Personalien gibt, die diskutiert werden können.
Mit dabei ist unter anderem Brasilien. Und die Brasilianer haben viele gute Spieler im Kader, aber auch ihre Schwächen. So fehlt es zum Beispiel in der Defensive an der notwendigen Abdeckung in der Breite.
In dieser Gruppe findet man auch einen der Exoten, nämlich Haiti. Komplettiert wird die Gruppe C von Marokko und Schottland, die dafür sorgen, dass es ein recht gutes Niveau gibt.
Brasilien: Der Schuh drückt defensiv
Brasilien fährt eigentlich rein traditionell fast immer mit einem hochklassigen Kader zu den Turnieren. In diesem Jahr muss man aber Abstriche machen. Einerseits, weil Nationaltrainer Carlo Ancelotti den ein oder anderen Spieler wie Joao Pedro zuhause ließ, andererseits aber auch, weil der Talentepool vor anderen Turnieren einfach größer war.
So findet man zum Beispiel Ex-HSV-Profi Douglas Santos oder gleich drei Flamengo-Profis in der Abwehr im Aufgebot. Brasilien muss sich strecken um hier eine sehr gute Rolle im Turnier zu spielen. Der Gruppensieg ist aber definitiv eingeplant.
Der Brasilien-Kader im Überblick
Tor: Alisson (Liverpool), Ederson (Fenerbahce), Weverton (Gremio).
Abwehr: Alex Sandro, Danilo, Leo Pereira (Flamengo), Bremer (Juventus), Ibanez (Al-Ahli), Wesley (Roma), Marquinhos (Paris St. Germain), Gabriel (Arsenal), Douglas Santos (Zenit St. Petersburg).
Mittelfeld: Bruno Guimaraes (Newcastle), Casemiro (Manchester United), Danilo Santos (Botafogo), Fabinho (Al-Ittihad), Lucas Paqueta (Flamengo).
Angriff: Endrick (Lyon), Gabriel Martinelli (Arsenal), Igor Thiago (Brentford), Matheus Cunha (Manchester United), Raphinha (Barcelona), Vinicius Junior (Real Madrid), Luiz Henrique (Zenit St. Petersburg), Neymar (Santos), Rayan (Bournemouth).
Marokko: Viele bekannte Namen im Aufgebot
Marokko will bei diesem Turnier auf sich aufmerksam machen und eine möglichst gute Leistung zeigen. Die Marokkaner sind gut und prominent besetzt und wissen, dass es in dieser Gruppe gute Chancen gibt, zumindest den zweiten Platz zu erreichen. Allerdings werden die Nordafrikaner auch vor Brasilien nicht zurückschrecken und alles versuchen.
Bilal El Khannouss vom VfB Stuttgart, Brahim Diaz von Real Madrid oder Issa Diop vom FC Fulham sind essenzielle Spieler im Aufgebot, gleiches gilt natürlich auch für PSG-Star Achraf Hakimi.

Der Marokko-Kader im Überblick
Tor: Yassine Bounou (Al Hilal), Munir El Kajoui (RS Berkane), Ahmed Reda Tagnaouti (Asfar).
Abwehr: Noussair Mazraoui (Manchester United), Anass Salah-Eddine (PSV), Youssef Belammari (Al Ahly), Achraf Hakimi (Paris Saint-Germain), Zakaria El Ouahdi (KRC Genk), Chadi Riad (Crystal Palace), Nayef Aguerd (Marseille), Redouane Halhal (KV Mechelen), Issa Diop (Fulham).
Mittelfeld: Samir El Mourabet (Strasbourg), Ayyoub Bouaddi (Lille), Neil El Aynaoui (AS Roma), Sofyan Amrabat (Real Betis), Azzedine Ounahi (Girona), Bilal El Khannouss (Stuttgart), Ismael Saibari (PSV).
Angriff: Abdessamad Ezzalzouli (Real Betis), Chemsdine Talbi (Sunderland), Soufiane Rahimi (Alain), Ayoub El Kaabi (Olympiacos), Brahim Diaz (Real Madrid), Yassine Gessime (Strasbourg), Ayoube Amaimouni (Eintracht Frankfurt).
Haiti: Der Exot der Gruppe
Bei diesem Turnier finden sich auch einige Underdogs in der Liste der Teilnehmer. Einer von ihnen ist Haiti. Die Haitianer wollen versuchen auf sich aufmerksam zu machen, aber schon individuell sieht es nicht danach aus als hätte Haiti große Chancen. Die Spieler stehen bei Klubs wie Lugano, Nancy, Almere oder Auxerre unter Vertrag, sind dort aber auch nicht überall Schlüsselspieler. Und das zeigt schon alleine, wo die Reise für diese Mannschaft hingeht.
Der Haiti-Kader im Überblick
Tor: Johnny Placide (Bastia), Alexandre Pierre (Sochaux), Josue Duverger (FC Cosmos Koblenz).
Abwehr: Carlens Arcus (Angers), Wilguens Pauguain (Zulte Waregem), Duke Lacroix (Colorado Springs), Martin Expérience (Nancy), Jean-Kevin Duverne (KAA Gent), Ricardo Ade (LDU Quito), Hannes Delcroix (Lugano), Keeto Thermoncy (Young Boys).
Mittelfeld: Leverton Pierre (Vizela), Carl-Fred Sainthe (El Paso Locomotive), Jean-Jacques Danley (Philadelphia Union), Jean-Ricner Bellegarde (Wolves), Pierre Woodenski (Violette), Dominique Simon (Tatran Presov).
Angriff: Louicius Deedson (Dallas), Ruben Providence (Almere City), Josue Casimir (Auxerre), Derrick Etienne (Toronto), Wilson Isidor (Sunderland), Duckens Nazon (Esteghlal), Frantzdy Pierrot (Caykur Rizespor), Yassin Fortune (Vizela), Lenny Joseph (Ferencvaros).
Schottland: Die Chance nutzen
Die schottische Mannschaft hat sich vorgenommen bei diesem Turnier die eigene Qualität unter Beweis zu stellen. Schottland hat einige sehr interessante und individuell auch hochkarätige Spieler im eigenen Kader. Allen voran natürlich Scott McTominay. Der Mittelfeldspieler ist bei Napoli einer der absolut wichtigsten Akteure.
Auch Aaron Hockey, Ben Doak oder Lawrence Shankland bringen viel Qualität mit. Hinzu kommen Kieran Tierney und Andy Robertson. Schottland hat viele Optionen und kann einen sehr guten Ball spielen.
Der Schottland-Kader im Überblick
Tor: Craig Gordon (Hearts), Angus Gunn (Nottingham), Liam Kelly (Rangers).
Abwehr: Grant Hanley (Hibernian), Jack Hendry (Al-Ettifaq), Aaron Hickey (Brentford), Dom Hyam (Wrexham), Scott McKenna (Dinamo Zagreb), Nathan Patterson (Everton), Anthony Ralston (Celtic), Andy Robertson (Liverpool), John Souttar (Rangers), Kieran Tierney (Celtic)
Mittelfeld: Ryan Christie (Bournemouth), Findlay Curtis (Rangers), Lewis Ferguson (Bologna), Ben Gannon-Doak (Bournemouth), Tyler Fletcher (Manchester United), John McGinn (Aston Villa), Kenny McLean (Norwich), Scott McTominay (Napoli)
Angriff: Che Adams (Torino), Lyndon Dykes (Charlton), George Hirst (Ipswich), Lawrence Shankland (Rangers), Ross Stewart (Southampton).

