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90PLUS » BVB-Star Brandt gibt zu: „Das hat mir mehr geschadet…“
Bundesliga

BVB-Star Brandt gibt zu: „Das hat mir mehr geschadet…“

Till Gabriel
15.06.25, 13:27
Till Gabriel
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Julian Brandt, BVB
Foto: Getty Images

Bei der Klub-WM wird Julian Brandt den BVB als Kapitän anführen. Aus Fehlern der Vergangenheit hat der 29-Jährige gelernt.

Vor dem ersten Spiel der Schwarz-Gelben gegen Flamengo erklärte der Ersatz-Spielführer, dass er früher stets versucht habe, einem gewissen Klischee eines Führungsspielers zu entsprechen. „Er muss wie eine Eins im Wind stehen, muss kratzen, beißen, laut sein, breite Schultern habe, muss auch mal einen umwichsen“, erklärte Brandt vor dem Duell mit den Brasilianern (via Sport Bild). Diese Herangehensweise habe ihm „mehr geschadet, als gutgetan.“

„Ich bin nicht der, der den Sabitzer, den Groß und anschließend den Can auf dem Platz anscheißt“, weiß Brandt mittlerweile, will seiner Führungsrolle aber trotzdem gerecht werden: „Aber ich habe einen sehr, sehr guten Draht zu allen aus der Mannschaft, von Jung bis Alt, von Neuzugängen bis zu denen, die schon lange im Verein sind.“ Auf die Unterstützung seiner Kollegen kann der Mittelfeldspieler bauen: „Da hat jetzt keiner gesagt: ‚Zieh das Ding jetzt wieder ab, du passt da nicht rein.’“

BVB und Brandt wollen in den USA weit kommen

Brandt vertritt bei der Klub-WM den etatmäßigen Kapitän Emre Can, der das Turnier in den USA verletzt verpasst. In der Gruppenphase ist das Weiterkommen Pflicht. Mit Flamengo erwartet die Borussia eine knifflige Aufgabe, gegen den Mamelodi Sundowns FC aus Südafrika und den südkoreanischen Vertreter Ulsan Hyundai FC ist der Bundesligist haushoher Favorit.

Für die Mannschaft von Niko Kovac geht es in den Vereinigten Staaten auch darum, den guten Eindruck aus dem Liga-Endspurt zu bestätigen. Mit sieben Siegen aus den letzten acht Partien retteten sich die Schwarz-Gelben nach durchwachsenen Monaten noch in die Champions League.

In den USA wird auch Neuzugang Jobe Bellingham mit von der Partie sein. Der 19-Jährige, der für 30 Millionen Euro aus Sunderland kam, verzichtet auf die Teilnahme an der U21-EM, um mit den neuen Teamkollegen an der Klub-WM teilzunehmen. „Ich freue mich auf ihn und hoffe, dass er dem Verein so gut weiterhelfen kann, wie es geht“, begrüßte Ersatzkapitän Brandt seinen neuen Mitspieler.

THEMENBorussia DortmundJulian Brandt
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