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90PLUS » Presse zerlegt Real: Heftige Kritik nach Arbeloa-Debüt!
La Liga

Presse zerlegt Real: Heftige Kritik nach Arbeloa-Debüt!

Philipp Overhoff
15.01.26, 11:04
Philipp Overhoff
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Das Debüt von Álvaro Arbeloa hätte kaum schlimmer verlaufen können. Beim blamablen 2:3-Pokalaus gegen Zweitligist Albacete scheiterte Real Madrid bereits im Achtelfinale der Copa del Rey.

Nach dem Rauswurf von Xabi Alonso sollte eigentlich Ruhe einkehren. Doch das Gegenteil war der Fall. Stattdessen brach ein Sturm der Entrüstung über die Königlichen herein. Spaniens Medien ließen kein gutes Haar an Real und nahmen besonders Arbeloa ins Visier.

Die Sportzeitung As griff zu drastischen Bildern und zog einen Vergleich zum Horror-Klassiker „Nightmare on Elm Street“. „Arbeloa, der aussah, als hätte er Freddy Krueger in einem Albtraum gesehen, trat bei seinem Debüt im Belmonte-Stadion auf eine Bananenschale“, schrieb das Blatt spöttisch. Besonders scharf fiel das Urteil über die Entscheidungen des neuen Trainers aus: „Eine rücksichtslose Handlung von Arbeloa“, schimpfte die As und legte nach: „Ein Desaster dieser Art, das in die Geschichte eingehen wird, ist wahrlich kein guter Start in eine neue Ära.“

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Spanische Presse verspottet Real

Auch die Marca fand deutliche Worte. „Ein Real, das wirklich beschämend ist“, lautete ihr vernichtendes Fazit. Die Zeitung verwies zudem auf die prominenten Ausfälle: Ohne Kylian Mbappé, Jude Bellingham, Thibaut Courtois und Rodrygo habe der Rekord-Pokalsieger „auf ganzer Linie enttäuscht“ und dafür „den Preis gezahlt“.

Arbeloa selbst zeigte sich nach dem Schock selbstkritisch. „Bei diesem Klub ist sogar ein Unentschieden schlecht, eine Tragödie“, sagte der 42-Jährige und lenkte den Fokus weiter auf sich: „Wenn jemand verantwortlich ist, dann bin ich es. Ich habe die Entscheidung für die Aufstellung gemacht, wie wir spielen wollten, wie wir ausgewechselt haben.“

Der frühere Real-Profi setzte ganz bewusst auf die zweite Reihe und wurde dafür bitter bestraft. Nach nur einem Spiel steht Arbeloa also bereits massiv unter Druck. Die As brachte es unmissverständlich auf den Punkt: „Der neue Trainer ist – ob er will oder nicht – nur interimistisch eingesetzt.“

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