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90PLUS » Im wilden „Hexenkessel“ von Piräus: Bayer Leverkusen will die Revanche
Champions League

Im wilden „Hexenkessel“ von Piräus: Bayer Leverkusen will die Revanche

90PLUS
17.02.26, 12:25
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Bei der „Flucht“ raus aus dem närrischen Treiben hatte Bayer Leverkusen die „Rache-Gelüste“ im Gepäck. „Wir haben zuletzt dort verloren. Das hat uns gestört“, sagte Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes vor dem Abflug an Karnevalsdienstag zum raschen Wiedersehen mit Olympiakos Piräus in der Champions League: „Deshalb freuen wir uns darüber, jetzt die Chance auf Revanche zu haben.“

Ein Déjà-vu möchte der Fußball-Bundesligist im Hinspiel der Play-offs am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) in jedem Fall vermeiden, um sich für das Rückspiel in der kommenden Woche in eine gute Ausgangsposition zu bringen. Erst vor vier Wochen hatte die Werkself in der Ligaphase ein 0:2 im Hexenkessel des griechischen Rekordmeisters kassiert. Damit der angestrebte Einzug ins Achtelfinale nicht gefährdet wird, erwartet Rolfes nun einen ganz anderen Auftritt.

Leverkusen will auf „Warnschuss“ reagieren

„Dieser Warnschuss, diese Erfahrung wird uns helfen, hellwach zu sein. Ich bin davon überzeugt, dass wir die Lernfähigkeit und die Bereitschaft haben, das Spiel richtig anzugehen. Wir fahren dahin, um zu gewinnen“, sagte der Ex-Profi mit Blick auf das erwartet heiße Duell im Stadio Georgios Karaiskakis: „Uns werden die gleiche Atmosphäre und die gleiche Art von Fußball erwarten. Das wird das Spiel des Jahres für sie sein.“

Um die Konzentration auf die Partie hochzuhalten, schlüpfte Rolfes sogar in die Rolle der Spaßbremse. Einer ausgelassenen Karnevalsparty für die Profis nach dem jüngsten Ligasieg am Samstag gegen den FC St. Pauli (4:0) erteilte der 44-Jährige eine Absage. „Kein Karneval, den Umzug können sich die Spieler gerne im Fernsehen anschauen“, sagte Rolfes streng nach dem überzeugenden Erfolg gegen den Abstiegskandidaten.

Auch Kasper Hjulmand wollte nach der gelungenen Generalprobe seiner zuletzt ziemlich wankelmütigen Mannschaft keine Feier-Freiheiten gewähren. „Nein, nein, nein, nein. Ruhe. Zu Hause. Essen. Schlafen. Und dann geht es weiter“, antwortete der dänische Coach auf die Frage, ob seine Schützlinge ein wenig Karneval feiern dürfen.

Für Hjulmand war der Erfolg des Bundesliga-Sechsten gegen die Hamburger aber immerhin ein „guter Push“ für die Aufgabe in Griechenland. Den Matchplan für eine gelungene Revanche hat sich Rolfes bereits zurechtgelegt. „Wir müssen vorne durchspielen, in die Tiefe kommen, den Gegner in seine Hälfte drängen“, forderte der Sportchef: „Die Top 16 sind das Ziel – dafür wollen wir mit einer Topleistung die Grundlage legen.“

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