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90PLUS » Sané in „Skandal“ involviert: Galatasaray wütet gegen Schiri-Team
Süper Lig

Sané in „Skandal“ involviert: Galatasaray wütet gegen Schiri-Team

Manuel Behlert
22.02.26, 11:40
Manuel Behlert
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Unter der Woche hatte Galatasaray gegen Juventus noch einen sehr beeindruckenden 5:2-Sieg in der Champions League gefeiert. Von dieser Magie war man am Wochenende nun weit entfernt. 

Denn man patzte. Und regte sich hinterher massiv auf. Galatasaray hat nach der überraschenden 0:2-Niederlage bei Abstiegskandidat Konyaspor am 23. Spieltag der Süper Lig nämlich schwere Vorwürfe gegen das Schiedsrichter-Team erhoben. Grund dafür war das auf kuriose Art und Weise aberkannte vermeintliche Führungstor durch Leroy Sane.

Es ging heiß her am Samstag und vor allem im Nachgang des Spiels. Auch Sacha Boey, die Leihgabe des FC Bayern, war in die Situation, über die man sich konsequent aufregte, involviert.

Galatasaray wütend: Tor zu unrecht aberkannt?

Doch was war passiert? Kurz vor der Pause ging die Mannschaft von Trainer Okan Buruk vermeintlich in Führung. Nach einem Schuss von Sacha Boey, der abgewehrt werden konnte, fiel der Ball Sane vor den Fuß, der nur noch einschieben musste. Nach Eingriff des VAR wurde dieses Tor aber aberkannt. Boey fiel nach seinem Abschluss nach vorne und behinderte dabei nach Ansicht der Unparteiischen seinen Gegenspieler so, dass er nicht mehr entscheidend eingreifen konnte. Dabei befand er sich im Abseits.

Galatasaray
Foto: Getty Images

Ging es nach Gala, dann war der Treffer absolut regulär. „Das reguläre Tor, das Galatasaray im Spiel gegen Konyaspor erzielt hat, wurde trotz der eindeutigen Bestimmungen der Abseitsregel aberkannt. Dies ist ein Skandal, der für den türkischen Fußball inakzeptabel ist“, schrieben die Istanbuler in einem am Samstagabend veröffentlichten Statement.

Darin unterstellt Galatasaray Video-Assistent Davut Dakul Celik Sympathien für den Erzrivalen Fenerbahce: „Der Schiedsrichter des Spiels und der VAR-Schiedsrichter Davut Dakul Celik, der bekanntermaßen ein fanatischer Anhänger des Teams ist, gegen das wir um die Meisterschaft kämpfen (Fenerbahce, d. Red.), haben diese Entscheidung getroffen und nicht nur das Ergebnis eines Spiels, sondern auch das Vertrauen in die Fairness und Glaubwürdigkeit der Liga beschädigt“, heißt es in der Mitteilung weiter.

THEMENGalatasaray
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