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90PLUS » Bei Managersuche: BVB holte sich Absage in der Bundesliga ab
Bundesliga

Bei Managersuche: BVB holte sich Absage in der Bundesliga ab

Jonas Krause
24.03.26, 12:44
Jonas Krause
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Am Sonntag wurde das überraschende Aus von Sportdirektor Sebastian Kehl bei Borussia Dortmund verkündet. Auf der Suche nach einem Nachfolger holte sich der BVB bei einem Bundesliga-Konkurrenten eine Absage ab. 

„Borussia Dortmund und Sebastian Kehl haben sich gemeinsam auf das Ende der Zusammenarbeit verständigt.“ Das waren die Worte der Schwarz-Gelben am Sonntagnachmittag in einer Pressemitteilung, die das vorzeitige Aus von Kehl beim BVB verkünden sollte.

Der ehemalige Kapitän der Dortmunder übernahm vor knapp vier Jahren den Posten des Sportdirektors, erreichte mit dem Klub im Jahr 2024 unter anderem das Finale der UEFA Champions League. Doch nun ist die Trennung nach fast 24 Jahren beim Revierklub offiziell – im Einvernehmen wollen beide Seiten im Sommer neue Wege gehen. Der BVB hat derweil bereits einen Nachfolger gefunden. Am Montag wurde bekannt, dass Nils-Ole Book, zuletzt beim SV Elversberg tätig, die Funktion des Sportdirektors übernehmen soll.

Kehl-Position: BVB hatte Bayer 04-Boss Falkenberg im Visier

Wie die BILD-Zeitung berichtet, war Book nicht der einzige Name auf der Liste der potenziellen Nachfolger in Dortmund. So soll sich der Verein auch bei Liga-Konkurrent Bayer Leverkusen nach einer Personalie erkundigt haben. Es handelt sich dabei um Kim Falkenberg, den Profi-Boss der Werkself.

Zusammen mit Sportchef Simon Rolfes entdeckte er zuletzt Jungstars wie unter anderem Stürmer Christian Kofane oder Ibrahim Maza. Beide kamen erst im letzten Sommer nach Leverkusen, konnten nach nur wenigen Monaten ihren Marktwert bereits auf rund 40 Millionen Euro steigern.

Jan-Ole Book, SV Elversberg
Foto: Getty Images

Doch ein Abgang wäre für Falkenberg keine Option gewesen. Entsprechend kam es zu keinen weiteren Gesprächen zwischen dem BVB und dem Bayer-Boss der Lizenzabteilung. Gegenüber der BILD sagte er am Montagmorgen: „Ein Wechsel ist im Moment kein Thema für mich“. Und weiter: „Wir haben hier bei Bayer Leverkusen gemeinsam und ich persönlich für mich große Ziele.“

THEMENBayer LeverkusenBorussia DortmundKim FalkenbergSebastian Kehl
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