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90PLUS » Arsenal-Motor stottert zur Unzeit: Wird Sporting zum Stolperstein?
Champions League

Arsenal-Motor stottert zur Unzeit: Wird Sporting zum Stolperstein?

Till Gabriel
06.04.26, 12:30
Till Gabriel
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Vor rund zwei Wochen träumten die Fans des FC Arsenal noch vom Quadruple. Zwei Titel sind schon futsch, in der Champions League braucht es eine Steigerung.

Am Nachmittag des 22. März war bei den Gunners noch alles im Lot. 14 Pflichtspiele in Serie waren die Mannen von Trainer Mikel Arteta ungeschlagen geblieben, am Abend sollte im Finale des Carabao Cups der erste Titel einer Saison her, die in die Vereinsgeschichte eingehen könnte. Doch gegen Manchester City enttäuschte der Spitzenreiter der Premier League auf ganzer Linie und unterlag nach zwei Treffern von Nico O’Reilly verdient mit 0:2.

Nach der Länderspielpause, auf die zahlreiche Arsenal-Stars angeschlagen verzichteten, folgte das überraschende Aus gegen Zweitligist Southampton im deutlich prestigeträchtigeren FA Cup. Zwei Trophäen sind den Gunners damit binnen weniger Tage entglitten und die Anhänger der Rivalen hoffen vor den entscheidenden Wochen auf den großen Einbruch.

Doch wieder titellos? Der Druck auf Arsenal wächst

In der Premier League ist der Vorsprung auf Verfolger ManCity mit neun Punkten zwar groß, doch der erste Blick trügt. Die Skyblues haben ein Spiel weniger absolviert, zudem steht das direkte Duell noch bevor. Während die Mannschaft von Pep Guardiola in der heißen Phase der Spielzeit mal wieder voll im Saft steht, droht Artetas Elf erneut die Luft auszugehen.

Neben der englischen Meisterschaft, die nach 22 Jahren endlich wieder in den Norden Londons wandern soll, träumen die Gunners auch in der Champions League noch vom großen Wurf. Im Viertelfinale wartet mit Sporting ein machbares Los, die Portugiesen könnten jedoch zum Stolperstein für Arsenal werden.

Viktor Gyökeres
Foto: Getty Images

Nach den Pokalpleiten ist die gute Stimmung dahin, um den Klub aus der britischen Hauptstadt wird der Druck, Titel gewinnen zu müssen, immer größer. Spielerisch schwächelte Artetas Mannschaft schon länger, gewann die Spiele aber meist durch einen Mix aus Abgezocktheit, torgefährlichen Standards, individueller Klasse und einer stabilen Defensive. Zuletzt stotterte der Motor jedoch immer mehr, die Selbstverständlichkeit scheint verloren gegangen zu sein.

Der Kader ist breiter besetzt als in den Vorjahren, Verletzungen (Mikel Merino, Piero Hincapie) und Formschwächen (Martin Ödegaard, Riccardo Calafiori, Myles Lewis-Skelly) zwingen Arteta jedoch dazu, immer wieder auf die gleichen Akteure zu setzen. Mit der Konsequenz, dass Leistungsträger wie Martin Zubimendi und Bukayo Saka überspielt wirken. Kai Havertz ist nach seiner langen Verletzung zwar aufgrund seiner Vielseitigkeit eine wichtige Hilfe, aber noch nicht bei 100%. Arsenal hat zwar das Gebiss eines Raubtiers, geht aber momentan spielerisch und mental auf dem Zahnfleisch.

Nach Bodö-Spektakel: Außenseiter Sporting mit Rückenwind

Demgegenüber steht mit Sporting ein Gegner, der individuell zwar nicht die Qualität des englischen Spitzenreiters aufweist, aber mit dem Rückenwind aus zwei deutlichen Siegen in der Liga und dem mitreißenden Comeback gegen Bodö/Glimt in die Runde der letzten Acht geht. Gegen die Norweger schien die Königsklassenreise nach einem 0:3 im Hinspiel bereits ihre Endstation gefunden zu haben, mit einem packenden 5:0 nach Verlängerung, löste die Elf von Trainer Rui Borges schließlich aber doch noch das Ticket für das Viertelfinale.

Sporting
Foto: Getty Images

Die Achse aus Torhüter Rui Silva, Innenverteidiger Goncalo Inacio, Kapitän Morten Hjulmand, Freigeist Francisco Trincao und Goalgetter Luis Suarez bildet das stabile Grundgerüst des amtierenden portugiesischen Meisters. Borges stellt seine Mannschaft im 4-2-3-1 auf und forciert in der Offensive das Spiel über die Flügel. Mit Zehner Trincao und den Außenverteidigern schafft das Team aus Lissabon immer wieder Überzahl auf den Außenbahnen und könnte Arsenal damit an der Achillesferse treffen.

Jurrien Timbers Einsatz ist fraglich, Linksverteidiger Piero Hincapie wird verletzt ausfallen. Der Ecuadorianer hatte sich in der Startelf festgespielt und war zuletzt einer der formstärksten Spieler bei den Engländern. Mit Calafiori und Lewis-Skelly stehen zwar zwei hochveranlagte Alternativen bereit, beide laufen ihrer Form jedoch hinterher und sind nicht im Rhythmus.

Arteta steht vor seiner größten Aufgabe

Arsenal ist daher gut beraten, das Spielgeschehen so weit wie möglich vom eigenen Tor fernzuhalten. Arteta muss seiner Mannschaft das Gefühl zurückgeben, Partien nicht nur dominieren, sondern auch zielstrebig für sich entscheiden zu können. Eine Hilfe könnte dabei der erst 16-jährige Max Dowman sein, der mit seiner Unbekümmertheit begeistert und aus dem Nichts gefährliche Situationen kreieren kann. Dass der Youngster nach seinem ersten Profispiel über 90 Minuten erneut von Beginn an ran darf, ist zwar unwahrscheinlich, als Joker ist das Toptalent dennoch eine Waffe.

Den Gunners vor dem Duell mit Sporting eine Krise anzudichten, wäre zwar übertrieben, immerhin steuert man in der Liga noch immer auf den Titel zu. Doch eine Niederlage in Lissabon würde den Druck ins Unermessliche erhöhen und auch den Endspurt in der Premier League erheblich erschweren.

Mikel Arteta
Foto: Getty Images

An das letzte Aufeinandertreffen mit den Portugiesen in einem K.O.-Spiel denken die Londoner übrigens nicht gerne zurück, nach Elfmeterschießen setzte sich Sporting im Achtelfinale der Europa League 2022/2023 durch. Nach dem Aus verspielte Arsenal auch noch seinen komfortablen Vorsprung in der Premier League und wurde Vizemeister – hinter Manchester City.

Auch damals saß bereits Mikel Arteta auf der Trainerbank. Für den Spanier geht es nun darum, ein handfestes Formtief zur absoluten Unzeit diesmal abzuwenden und zu beweisen, dass seine Mannschaft reifer ist, als in den letzten Jahren. Diese über weite Strecken mehr als titelwürdige Saison tatsächlich mit mindestens einer Trophäe zu beenden, ist der größte Prüfstein seiner Trainerkarriere.

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