Neben Bernardo Silva wird ein weiterer Leistungsträger der vergangenen Jahre Manchester City im Sommer ablösefrei verlassen. John Stones wird seinen Vertrag bei den Skyblues nicht verlängern und ein neues Kapitel seiner fußballerischen Laufbahn beginnen. Auch ein Wechsel in die Bundesliga steht im Raum.
Laut Informationen der Plattform Caught Offside möchte der FC Bayern München im Sommer die eigene Defensive aufrüsten. Stones punktet vor allem mit seiner Erfahrung auf internationalem Top-Niveau und könnte ohne lange Anlaufzeit im Team von Trainer Vincent Kompany funktionieren. Auch die Personalie Harry Kane könnte für einen möglichen Wechsel in die bayrische Landeshauptstadt eine Rolle spielen, beide sind langjährige englische Nationalmannschaftskollegen. Für die Three Lions absolvierte Stones bisher 87 Länderspiele.
Neben einem Engagement in Deutschland stehen für Stones voraussichtlich Optionen in England und Italien im Raum. Juventus Turin und AC Mailand denken über eine Verpflichtung nach, Stones könnte ideal zum sehr taktisch geprägten Spiel der Serie A passen. Bleibt der Innenverteidiger in der Premier League, wäre der FC Everton eine mögliche Adresse. Dieser potentielle Deal würde vor allem Fußballromantikern gefallen.
Stones trotz Verletzungen immer noch auf internationalem Top-Niveau
Bei den Toffees nahm die frühe Profikarriere des mittlerweile 31-Jährigen erst so richtig Fahrt auf. Stones spielte zwischen 2013 und 2016 im Goodison-Park, bevor er für knapp 56 Millionen Euro Ablöse ins Etihad-Stadium wechselte. Bei den Cityzens entwickelte er sich zum Stammspieler und trug seinen Teil zu einer extrem erfolgreiche Ära des Club bei. Unter Pep Guardiola gewann Stones unter anderem insgesamt sechsmal die Premier League, zweimal den FA Cup und 2023 die Champions League.

Vor allem beim Erreichen des Titels in der Königsklasse spielte Stones eine Schlüsselrolle, indem er von Guardiola sowohl als Sechser, als auch als Innenverteidiger Top-Leistungen ablieferte. Auch drei Jahre danach agiert Stones immer noch auf internationalem Spitzenniveau. Problematisch sind allerdings seine immer häufiger auftretenden Verletzungen, in der laufenden Saison absolvierte der Engländer nur sieben Premier-League-Spiele. Stones wird nicht jünger, das Risiko muss einem interessierten Club bewusst sein.

