Am Samstagabend brachen in der Veltins-Arena auf Schalke alle Dämme. Der große Traditionsklub ist zurück in Liga 1 – darüber freut sich auch Lothar Matthäus.
Es war wahrlich nicht das beste Spiel der Schalker am Samstagabend, als das Team von Trainer Miron Muslic durch den Treffer von Kenan Karaman gegen Fortuna Düsseldorf den Aufstieg feiern konnte. Dennoch war die Stimmung aufgrund des großen Erfolgs natürlich riesig.
Und wegen der nachfolgenden Ergebnisse der Konkurrenz war am Sonntagnachmittag auch klar: Der FC Schalke wird als Zweitliga-Meister in die erste Bundesliga zurückkehren. Mit 67 Punkten können die Königsblauen nicht mehr von Elversberg, Hannover oder Paderborn eingeholt werden. Derweil gab aus ganz Deutschland Lob für die Aufstiegssaison der Knappen. Auch Ex-Fußballstar Lothar Matthäus, mittlerweile TV-Experte bei Sky, freut sich über die Rückkehr des Tabellenneunten der Ewigen Tabelle.
Matthäus über Schalke-Aufstieg: „Ein sehr emotionaler Fußballklub“
Beim Fußballtalk-Format Sky90 sprach der 65-Jährige über den Bundesliga-Aufstieg und erklärte sich den S04-Triumph durch das konzentrierte und besonnene Auftreten aller Beteiligten über die ganze Saison hinweg: „Weil sie ruhig gearbeitet haben, nicht große Sprüche nach außen sondern Taten auf dem Platz folgen haben lassen.“
Daher ist die Vorfreude auf die Bundesliga-Rückkehr des FC Schalke in der kommenden Spielzeit groß bei Lothar Matthäus: „Ich freue mich, dass Schalke wieder zurück ist, weil das ist nicht nur ein Fußballklub, das ist ein sehr emotionaler Fußballklub und ich kenne viele Schalke-Fans, die jahrelang jetzt gelitten haben. Und die sind natürlich gestern endlich wieder dafür belohnt werden, dass man diesem Verein eben die Treue hält.“

Schlussendlich äußerte der Sky-Experte auch einen Wunsch im Bezug auf die Königsblauen, die vor drei Jahren aus der höchsten deutschen Spielklasse ins Unterhaus abgestiegen waren: „Ich hoffe, dass sie natürlich nicht nur aufsteigen, sondern vor allen Dingen dann auch in den nächsten Jahren die Bundesliga mit ihrer Anwesenheit bereichern.“

