Bei Real Madrid liegen in dieser Saison ein wenig die Nerven blank. Xabi Alonso wurde vor der Saison ais Heilsbringer geholt, der die Mannschaft führen und ihr neuen Glanz verleihen sollte.
Der Ex-Trainer von Bayer Leverkusen ist aber schon wieder Geschichte. Gleiches trifft im Sommer wohl auf seinen Nachfolger, Alvaro Arbeloa, zu. Er wird seinen Platz auch räumen müssen, um wieder Freiraum für einen anderen Trainer zu schaffen.
Zudem wird die Saison titellos enden und in der Kabine gibt es mehr und mehr Grund zur Aufregung. Es herrscht regelrecht Zoff intern bei den Königlichen und das zeigt sich auch anhand mehrerer Probleme und Vorfälle.
Rüdiger und Mbappe in Disput verwickelt
Laut The Athletic gab es in den letzten Aprilwochen den ein oder anderen internen Disput, der dafür sorgte, dass die ohnehin schon angespannte Stimmung noch schwieriger wurde. Der erste Vorfall ereignete sich demnach Mitte April, als Antonio Rüdiger in der Umkleidekabine des Trainingsgeländes von Real Madrid in einen heftigen Streit mit einem anderen Spieler der ersten Mannschaft geriet.
Es sollen beleidigende Worte gefallen sein. Mehrere Quellen bestätigten gegenüber The Athletic, dass Rüdiger selbst die Konfrontation ausgelöst habe. Der 33-jährige deutsche Nationalspieler entschuldigte sich später für sein Verhalten und lud am vergangenen Freitag seine Teamkollegen und deren Familien zum Mittagessen ein.

Doch nicht nur Rüdiger sorgte für Ärger, auch Kylian Mbappé hatte eine Meinungsverschiedenheit zu klären. Mbappé geriet während einer Trainingsübung in einen heftigen Streit mit einem Trainer. Quellen zufolge sprach der Franzose wütend und beleidigend mit dem Mitarbeiter, der am Spielfeldrand als Schiedsrichterassistent fungierte und ihn im Abseits gestellt hatte.
So etwas ist gar nicht unüblich, mitunter sind die Spieler auch im Training sehr ehrgeizig, aber die Wortwahl soll in diesem Fall übertrieben gewesen sein. Die Vorfälle haben dem Bericht zufolge zu einer Verschlechterung der Stimmung in Madrid beigetragen und sollten auch aus diesem Grund als bemerkenswert angesehen werden. Es brodelt also weiter in Madrid. Und auf den Trainer, der im Sommer übernimmt, kommt eine alles andere als leichte Aufgabe zu.

