Seit Monaten wird Said El Mala vom 1. FC Köln mit Brighton & Hove Albion in Verbindung gebracht, aktuell liegt ein möglicher Deal auf Eis. Köln verlangt für Brightons Geschmack zu viel Ablöse, daher richten die Seagulls ihren Fokus momentan auf andere Akteure. In den Fokus gerückt ist Hoffenheims Bazoumana Touré.
Der spielt im Kraichgau eine hervorragende Saison und hat laut Sport Bild – Informationen ein fixes Preisschild. Für 40 Millionen Euro Ablöse würde die TSG Touré ziehen lassen. Mit dieser Summe würde Brighton den goldenen Mittelweg wählen. Für El Mala wollen Hürzeler & Co. 35 Millionen bezahlen, dem Effzeh schweben 50 Millionen vor.
Um eine Entscheidung zu treffen, kommt es auch darauf an, was die Seagulls für einen Spielertyp suchen. Beide Akteure besetzen die selbe Position, interpretieren ihre Aufgaben aber unterschiedlich. El Mala ist ein kraftvoller Linksaußen, physisch und dynamisch im Zug zum Tor. Einer der gerne selbst den Abschluss sucht. Daraus ergeben sich auch

seine zwölf Saisontore, die er mit fünf Vorlagen garniert.
Touré dagegen ist ein feiner Techniker, nimmt aktiv am Kombinationsspiel teil und setzt seine Mitspieler oft herausragend in Szene. Die Statistik ist das genaue Gegenteil zum Kölner, aber nicht minder wertvoll. Fünf Saisontore und zwölf Vorlagen weist der 20-Jährige auf.
Wechselt Touré für 40 Millionen Euro nach England?
Das Skillset von Touré ist auch anderen Vereinen positiv aufgefallen. Der große FC Liverpool wirbt ebenso um Touré, die Reds haben in der Offensive nach dem feststehenden Abgang von Vereinslegende Mohamed Salah Handlungsbedarf und mit Verpflichtungen aus Hoffenheim gute Erfahrungen gemacht.
Im Jahr 2015 wechselte ein junger Brasilianer namens Roberto Firmino für 41 Millionen Euro Ablöse vom Kraichgau an die Merseyside und wurde Teil des spektakulären Angriffstrios mit eben Salah und Sadio Mané. ,,Bobby“ spielte bis 2023 in Anfield und gewann unter anderem die Premier League und die Champions League mit den Reds.
Ob Touré einen ähnlichen Weg einschlagen kann, bleibt abzuwarten. Eine Entscheidung bezüglich seiner Zukunft will das Juwel erst nach der Weltmeisterschaft treffen. Dort trifft er mit der Elfenbeinküste in der Gruppenphase auf Deutschland, Ecuador und Curacao.

