Juventus Turin treibt eine mögliche Rückkehr von Randal Kolo Muani weiter mit Nachdruck voran. Der französische Angreifer, der aktuell von Paris Saint Germain an Tottenham verliehen ist, soll den Wunsch nach einer erneuten Zusammenarbeit mit der Alten Dame klar hinterlegt haben. Nun bahnt sich offenbar das direkte Gespräch zwischen den beteiligten Parteien an.
Unabhängig davon, ob Juventus in der kommenden Saison in der Champions League vertreten sein wird, scheint Kolo Muani einem Wechsel nach Turin offen gegenüberzustehen. Die Bianconeri stehen zwei Spieltage vor Saisonende auf Platz drei, könnten im engen Rennen allerdings noch bis auf Rang sechs abrutschen.
Kolo Muani und Juventus: Treffen mit PSG soll zeitnah folgen
Wie die Gazzetta dello Sport berichtet, planen Juventus und Paris Saint Germain in den kommenden Wochen ein weiteres Treffen, um einen Transfer konkreter auszuloten. Parallel dazu sollen die Turiner bereits in engem Austausch mit dem Umfeld des Spielers stehen. Kolo Muani selbst soll eine Rückkehr nach Turin bevorzugen, nachdem sich seine erste Zeit im Verein sportlich positiv entwickelt hatte.
Zwischen Januar und Juni 2025 lief der Franzose bereits für Juventus auf und kam in 22 Spielen auf zehn Tore. Mit seinen Treffern hatte er maßgeblichen Anteil daran, dass sich die Alte Dame am Ende Rang vier und damit die Teilnahme an der UEFA Champions League sichern konnte.
Ein weiteres Leihgeschäft kommt für PSG dem Bericht zufolge allerdings nicht infrage. Der französische Spitzenklub drängt auf einen festen Verkauf. Nachdem Paris 2023 rund 90 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt überwiesen hatte, soll nun eine Ablöse von knapp unter 40 Millionen Euro im Raum stehen.
Bei Juventus dürfte sich im Sturmzentrum im Sommer ohnehin einiges bewegen. Jonathan David könnte den Klub verlassen, auch Dusan Vlahovic und Lois Openda gelten als Abschiedskandidaten. Mögliche Transfereinnahmen und frei werdendes Gehalt könnten deshalb direkt in einen Deal für Kolo Muani reinvestiert werden.
Die laufende Spielzeit dürfte sich der 27-Jährige anders vorgestellt haben. Mit den Spurs kämpft er weiterhin um den Verbleib in der Premier League, zudem verzichtet Didier Deschamps bei der anstehenden Weltmeisterschaft auf den früheren Frankfurter.

