Vor gut drei Wochen absolvierte der brasilianische Routinier Thiago Silva sein letztes Spiel für den portugiesischen Topklub Porto. Seinen am 30.Juni auslaufenden Vertrag wollte der Innenverteidiger nicht verlängern. Nun hat er zwei Angebote von ehemaligen Arbeitgebern auf dem Tisch zu liegen. Aber in unterschiedlichen Rollen.
Wie ESPN berichtet, wäre da zum Einen die AC Milan, die dem 41-Jährigen einen Vertrag über ein Jahr angeboten haben soll. Nach dem Verpassen der Champions League wurde bei den Rossoneri nahezu die komplette Führungsetage ausgetauscht. Auch Sportdirektor Zlatan Ibrahimovic, zu dem Silva ein besonders gutes Verhältnis pflegt, könnte diesen Sommer noch den Verein verlassen. Er spielte von 2009 bis 2012 in der italienischen Modestadt.
Dort würde er aber wohl ohnehin nur eine Rolle als Mentor übernehmen. Sportlich hatte er schon in Portugal seine Schwierigkeiten. Mit mittlerweile 41 Jahren, im September 42 Jahren, wird er gerade gegen schnellere, wendigere Gegenspieler so seine Probleme haben.

Der andere interessierte Ex-Verein ist der FC Chelsea. Die Blues haben ihm wohl einen Job in der Akademie des Klubs angeboten. Für den englischen Top-Klub schnürte er von 2020 bis 2024 die Fußballschuhe und gewann unter Thomas Tuchel 2021 sogar die Champions League.
Trainerjob wahrscheinlicher? Silva gibt Hinweis auf Zukunft
Einen Hinweis, welche Option wahrscheinlicher ist, gab der Brasilianer selbst über die sozialen Netzwerke. Auf Instagram teilte er einen Beitrag, den er mit folgenden Worten untermauerte: „Mitten drin auf dem Weg zur UEFA-Lizenz in Schottland.“ Des Weiteren fügte er an: „Immer am Lernen, immer am Verbessern. Fußball hört nie auf dich zu unterrichten.“ Ein Zeichen für die Zukunft?
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Es bleibt nun abzuwarten, wie sich Silva entscheiden wird. Nichtsdestotrotz wird der Abwehrspieler auf eine sehr erfolgreiche Karriere zurückblicken, mit Stationen bei Topklubs wie PSG, der AC Milan, oder eben Chelsea. Dazu kommen etliche Titel, vor Allem auf nationaler Ebene mit Paris, aber auch international, wie eben der Champions League-Sieg mit Chelsea.

