Eine Weltmeisterschaft sorgt natürlich auch immer dafür, dass sich einige junge Talente in den Mittelpunkt spielen können. Das ist diesmal auch nicht anders. Wieder einmal gibt es zahlreiche sehr interessante Spieler, die nur darauf brennen, sich in den Fokus zu spielen.
Kein Wunder, dass auch bei diesem Turnier viele Scouts in den Stadien oder zumindest an den Fernsehbildschirmen zu finden sein werden.
Vor dem Start des Turniers stellen wir schon einmal einige Talente vor – und das in zwei Teilen.
Gilberto Mora (17, Mexiko)
Gilberto Mora ist einer der spannendsten Spieler in diesem Turnier. Er ist schon prominent bei einer sehr guten Berateragentur untergekommen, hat in seinen jungen Jahren schon acht Länderspiele auf dem Konto. Mora ist ein absolutes Toptalent, spielt aktuell bei, Club Tijuana, könnte aber schon zeitnah nach Europa wechseln.
Zuhause ist er prinzipiell im offensiven Mittelfeld als eine Art Spielmacher, kann aber auch hängend in der Spitze oder auch links auf der Außenbahn spielen. Der Rechtsfuß ist trickreich, enorm wendig, spielt ehr intuitiv und hat einen enormen Zug zum Tor. Er kann bei Mexiko auf jeden Fall eine gute Rolle spielen.

Kerim Alajbegovic (18, Bosnien-Herzegowina)
Der Offensivspieler ist hierzulande dann schon ein wenig bekannter, schließlich ist er in Köln geboren und wird ab dem Sommer für Bayer 04 Leverkusen spielen. Alajbegovic hat gerade eine sehr gute Saison mit RB Salzburg hinter sich, kam auf 17 Scorerpunkte und das in seinem Alter.
Auch für Bosnien absolvierte er schon zehn Länderspiele und konnte einen Treffer erzielen. Er ist ein klassischer Flügelspieler, dribbelstark, wendig, kann seine Gegner im 1-gegen-1 auseinandernehmen und ist explosiv im Antritt. Damit kann er die bosnischen Stürmer, die allesamt viel Qualität mitbringen, sehr gut in Szene setzen.
Samir El Mourabet (20, Marokko)
Dass die marokkanische Nationalmannschaft über einige spannende Spieler verfügt, das ist nicht neu. Samir El Mourabet, der aktuell in Frankreich beim RC Strasbourg spielt, gehört auf jeden Fall dazu. Er ist ein sehr talentierter, sehr gut ausgebildeter Mittelfeldspieler, der im Zentrum zahlreiche verschiedene Aufgaben erfüllen kann.
In Strasbourg spielt er schon eine gute Rolle, auch bei der marokkanischen Nationalmannschaft hat er nun das Ziel, immer besser und wichtiger zu werden. Technisch bringt er alles mit, er kann aber auch physisch und läuferisch dagegen halten.
Lucas Herrington (18, Australien)
Dass der Nachwuchs in Australien in den letzten Jahren immer besser geworden ist, das steht außer Frage. Einige Spieler haben sich hervorgetan, Nestory Irankunda schaffte zum Beispiel den Sprung nach Europa. Den hat Lucas Herrington, aktuell bei den Colorado Rapids aktiv, zwar noch vor sich, aber der 1,93m große Abwehrspieler hat enormes Potenzial und in der MLS schon mit 15 Spielen seit seinem Wechsel Ende Januar überzeugen können.
Er ist physisch stark, kann sehr viele Luftduelle gewinnen, bringt auch athletisch alles mit und löst viele Dinge sehr vorausschauend. Herrington, der schon viermal für Australien spielte, hat das Potenzial, bei der WM auf sich aufmerksam zu machen.
Christ Inao Oulai (20, Elfenbeinküste)
Und noch ein zentraler Mittelfeldspieler hat es auf diese Liste geschafft. Christ Inao Oulai, der aktuell bei Trabzonspor spielt, ist wirklich ein klassischer Box-to-Box-Spieler. Er wechselte 2025 vom SC Bastia zu Trabzonspor und absolvierte dort schon in jungen Jahren 31 Pflichtspiele.

In der Süperlig gehört er zu den besseren Talenten, hat viel Potenzial und will auch bei der Elfenbeinküste in diesem Turnier überzeugen. Seine enorme Dynamik ermöglicht es ihm auch auf allen drei Positionen im Mittelfeldzentrum zu agieren.
Keisuke Goto (21, Japan)
Keisuke Goto ist einer der Spieler, die man bei diesem Turnier besonders im Blick haben sollte. Er bringt nämlich eine ganz eigene Note in das Spiel der Japaner ein. Der Stürmer, der aktuell in Belgien bei St. Truiden aktiv ist, hat nämlich eine Körpergröße von 1,91m und kann deswegen als Zielspieler im Angriff fungieren.
Eigentlich „gehört“ er dem RSC Anderlecht, war in der abgelaufenen Saison verliehen und schoss in 40 Spielen insgesamt 13 Tore, zudem legte er acht Treffer vor. Er kann lange Bälle hervorragend verwerten und dann seine Mitspieler in Szene setzen.

