Dass Jürgen Klopp als Bundestrainer auf Julian Nagelsmann folgen wird, gilt als ausgemacht. Vertragliche Details sind aber noch zu klären.
Um über die Inhalte des Kontrakts zu sprechen, werden DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Vize Hans-Joachim Watzke noch in dieser Woche nach New York reisen, wie Sky Sport berichtet. Dort weilt Klopp während seiner Tätigkeit als WM-Experte für Magenta TV. Mit Watzke nimmt ein langjähriger Wegbegleiter Klopps an den Gesprächen teil, beim BVB feierten beide zwischen 2008 und 2015 zwei deutsche Meisterschaften.
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Bei den Gesprächen soll es unter anderem um Themen wie Gehalt und Vertragslaufzeit sowie die Zusammensetzung des Trainerteams um Hoffnungsträger Klopp gehen. Sobald sich der Verband mit dem designierten Bundestrainer geeinigt hat, soll Oliver Mintzlaff dazu stoßen, um über den Red-Bull-Exit zu verhandeln.
Beim Getränkehersteller steht Klopp seit Januar 2025 als Head of Global Soccer unter Vertrag und ist in beratender Rolle für alle Vereine des österreichischen Unternehmens tätig. Red Bull winkt eine Ablöse für den ehemaligen BVB-Coach, Steine werden Mintzlaff und co. dem 59-Jährigen aber wohl nicht in den Weg legen.
Erst DFB-Poker, dann Red-Bull-Exit: Klopp erwartet „intensive Gespräche“
Schon in der Pressemitteilung zum Rücktritt von Nagelsmann bestätigte der DFB, dass Klopp die absolute Wunschlösung für den Posten ist. „Hinsichtlich der Neubesetzung des Trainerpostens wird die DFB-Spitze nunmehr das Gespräch mit Jürgen Klopp suchen. Er hat bereits seine grundsätzliche Bereitschaft zur Übernahme des Postens signalisiert“, hieß es in der Mitteilung. Klopp bestätigte das beidseitige Interesse bei Magenta TV, stellte aber klar, dass ihm ein sauberer Abgang von Red Bull wichtig ist und kündigte „intensive Gespräche“ an.

2024 hatte der langjährige BVB- und Mainz-Trainer den FC Liverpool nach neun Jahren verlassen und sich vorerst aus dem Trainergeschäft zurückgezogen. „Mir geht die Energie aus“, erklärte er damals. Nun sei er jedoch wieder „voll aufgetankt“, betonte Klopp im Gespräch mit Johannes B. Kerner.

