Weil der Transfer von Randal Kolo Muani zu Juventus Turin wackelt, haben die Bianconeri sich nach einem Atletico-Sturmstar erkundigt.
Seit Wochen wird über ein abermaliges Intermezzo von Kolo Muani im Piemont berichtet. Zuletzt hieß es, der 27-Jährige würde gar auf ein hohes Gehalt verzichten, um zur Alten Dame zurückzukehren. Zur Erinnerung: Bereits in der Saison 2025/26 war der Ex-Frankfurter in der Rückrunde für die Bianconeri tätig, erzielte in 16 Ligaspielen acht Tore.
Weil sein Verein Paris Saint-Germain nicht mit ihm plant, der Stürmer dennoch noch bis 2028 an die Franzosen gebunden ist, streben alle Seiten einen Transfer an. Juventus galt lange Zeit als die wahrscheinlichste Option, doch nun könnte sich das Blatt noch einmal wenden. Denn die Bianconeri selbst haben einem Bericht des Portals Calciomercato zufolge andere Optionen ins Visier genommen, sollte ein Deal mit Kolo Muani nicht klappen.
Juventus sucht Stürmer: Sorloth als Kolo Muani-Alternative
Im Zuge der schwierigen Verhandlungen mit Paris Saint-Germain hat die Alte Dame einen Alternativplan ins Auge gefasst. Dieser umfasst Norwegen-Star Alexander Sorloth, der mit seiner Mannschaft bei der laufenden WM 2026 zuletzt sensationell bis ins Viertelfinale kam, in einem nervenaufreibenden Spiel gegen England dann aber scheiterte.
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Der 30-Jährige gilt als Abgangskandidat bei Atletico Madrid, schon vor der Sommerpause hatte der Spieler mit seinem beratenden Umfeld wohl die Konditionen für einen potenziellen Abgang erörtert. Der Vertrag des Stürmers läuft zwar noch bis 2028, dennoch soll der Wunsch nach zwei Jahren Atletico bestehen, auch nochmal bei einem anderen Verein zu spielen.
Die Colchoneros fordern derweil 40 Millionen Euro plus Prämien für seinen Transfer, Juventus möchte diese Summe gerne noch drücken. Der Handlungsspielraum ist hier jedoch größer als bei Kolo Muani, da die Beziehungen des Vereins nicht so angespannt sind wie zu den Pariser Sportchefs.

Klar ist auch: Solange Openda und David noch im Kader der Bianconeri stehen, wird es schwierig sein, neue Verpflichtungen zu tätigen. Doch bis August darf eine Tempoverschärfung auf dem Transfermarkt erwartet werden. Möglicherweise dann mit Sorloth anstatt Kolo Muani im Fokus.

