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90PLUS » Romano Schmid verlässt Werder Bremen: Wechsel zu Frosinone Calcio offiziell
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Romano Schmid verlässt Werder Bremen: Wechsel zu Frosinone Calcio offiziell

Fritz Pecker
12.08.26, 17:09
Fritz Pecker
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BREMEN, GERMANY - MAY 16: Leonardo Bittencourt of SV Werder Bremen acknowledges the fans during the Bundesliga match between SV Werder Bremen and Borussia Dortmund at Weserstadion on May 16, 2026 in Bremen, Germany. (Photo by Pau Barrena/Getty Images)

Es ist offiziell: Romano Schmid verlässt SV Werder Bremen und wechselt in die Serie A zu Frosinone Calcio. Der 26-jährige österreichische Nationalspieler beendet damit seine siebeneinhalb Jahre lange Zugehörigkeit an der Weser und schlägt ein neues Kapitel in seiner Karriere auf. Werder Bremen bestätigte den Transfer am heutigen Mittwoch offiziell.

Der österreichische Mittelfeldmann wechselt für eine Ablösesumme von 8,5 Millionen Euro zum frisch in die Serie A aufgestiegenen Klub aus der Region Latium. Durch Bonuszahlungen kann die Gesamtsumme auf bis zu 10,5 Millionen Euro anwachsen. Zudem sicherten sich die Bremer eine Weiterverkaufsbeteiligung – ein solides Ergebnis, bedenkt man, dass Schmids Vertrag im Sommer 2027 ausgelaufen wäre und eine Verlängerung kein Thema mehr war.

Sieben Jahre, 192 Spiele – eine Ära an der Weser

Romano Schmid kam im Winter 2019 von Red Bull Salzburg zu Werder Bremen – zunächst auf Leihbasis, bevor er fest verpflichtet wurde. In den folgenden Jahren entwickelte er sich zu einem der konstantesten Spieler im Kader der Bremer. In insgesamt 192 Pflichtspieleinsätzen trug er 18 Tore zur Bilanz bei. Noch bemerkenswerter: In den letzten drei Spielzeiten kam er auf jeweils mindestens zehn direkte Torbeteiligungen – eine Verlässlichkeit, die in der Bundesliga ihresgleichen sucht.

Schmid galt an der Weser als technisch versierter, laufstarker Mittelfeldspieler, der sowohl im Zentrum als auch auf den Flügeln eingesetzt werden konnte. Trainer und Teamkollegen schätzten seine Vielseitigkeit. Beim Werder-Anhang war er aufgrund seines Einsatzes und seiner Identifikation mit dem Klub besonders beliebt. Entsprechend emotional verlief laut Medienberichten sein Abschied von der Weser.

Warum der Wechsel jetzt?

Der Grund für den Transfer liegt auf der Hand: Schmids Vertrag beim SVW hätte im Sommer 2027 geendet. Zu einer Verlängerung kam es nicht – beide Seiten konnten sich nicht einigen. Für Werder wäre es finanziell wenig attraktiv gewesen, ihn noch ein Jahr zu halten und ihn anschließend ablösefrei zu verlieren. Mit einem Erlös von bis zu 10,5 Millionen Euro inklusive Boni haben die Bremer das Beste aus der Situation gemacht und können die Einnahmen nun für Neuverpflichtungen nutzen.

Auch für Schmid persönlich ist der Zeitpunkt nachvollziehbar. Mit 26 Jahren steht er auf dem Höhepunkt seiner sportlichen Leistungsfähigkeit. Ein Wechsel in die Serie A – eine der renommiertesten Ligen Europas – bietet ihm die Möglichkeit, sich auf einem neuen Niveau zu beweisen und seine Karriere entscheidend voranzutreiben.

Frosinone Calcio – der neue Arbeitgeber

Frosinone Calcio ist in der Saison 2026/27 in die Serie A aufgestiegen und investiert nun gezielt in die Kaderqualität. Mit Romano Schmid verpflichten die Laziali einen erfahrenen Bundesliga-Profi mit nachgewiesener Torgefahr. Schmid unterschrieb bei den Azzurri einen Vierjahresvertrag – sein Engagement in Mittelitalien ist damit langfristig angelegt.

Für den Österreicher ist es nach dem Sprung von Red Bull Salzburg nach Bremen nun der nächste Karriereschritt auf internationaler Ebene. Wie er sich in der intensiveren taktischen Welt der Serie A behaupten wird, bleibt abzuwarten. Die Voraussetzungen – Erfahrung, Konstanz und Torgefahr – bringt er jedoch mit. Laut Bundesliga.com und Sky Sport verlief die Zusammenarbeit zwischen beiden Klubs professionell und konstruktiv.

Werder Bremen sucht Ersatz

Für SV Werder Bremen beginnt nun die Suche nach einem adäquaten Nachfolger. Der Abgang von Schmid hinterlässt eine spürbare Lücke im Mittelfeld der Bremer, die in der neuen Bundesliga-Saison kompensiert werden muss. Sportdirektor Clemens Fritz und sein Team werden in den verbleibenden Wochen des Transferfensters – das noch bis zum 2. September geöffnet ist – auf dem Markt aktiv sein müssen, um die spielerische Qualität des Kaders zu erhalten.

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