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90PLUS » Football Leaks | Chelsea mit illegalen Zahlungen im Fall Christensen
Fußball News

Football Leaks | Chelsea mit illegalen Zahlungen im Fall Christensen

Manuel Behlert
15.11.18, 14:25
Manuel Behlert
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LONDON, ENGLAND - JANUARY 10: Andreas Christensen of Chelsea holds of Alexandre Lacazette of Arsenal during the Carabao Cup Semi-Final First Leg match between Chelsea and Arsenal at Stamford Bridge on January 10, 2018 in London, England. (Photo by Clive Rose/Getty Images)

Die neuesten Enthüllungen hinsichtlich der Football Leaks, die der „Spiegel“ in Zusammenarbeit mit zahlreichen ausländischen Redaktionen ausgearbeitet hat, sorgen wieder für Schlagzeilen. Und die Enthüllungen nehmen scheinbar kein Ende. Wie die dänische Tageszeitung „Politiken“ nun berichtet, soll der FC Chelsea bei der Verpflichtung von Andreas Christensen illegale Zahlungen an dessen Vater veranlasst haben. 

 

Zahlungen an Familien junger Spieler sind verboten

Zur Erinnerung: Christensen wechselte im Sommer 2012 mit 16 Jahren von Bröndby in die Jugend des FC Chelsea. Chelsea nahm damals auch den Vater des Spielers, Sten, als Talentscout unter Vertrag, obwohl dieser weiterhin als Torwarttrainer bei Bröndby tätig war. Die „Football Leaks“-Dokumente zeigen, dass der Vater des Spielers am gleichen Tag bei Chelsea zu arbeiten begann wie sein Sohn. Und: Die Zahlungen an den neuen „Talentscout“ hatten es in sich.

Die Dokumente zeigen, dass Sten Christensen rund 11.400 Pfund pro Monat erhalten hat, was einer Gesamtzahlung von mehr als 650.000 Pfund entspricht. Das Kuriose: Es gibt keinen Hinweis darauf, dass Christensen überhaupt im Scouting für die „Blues“ tätig war. Der Klub selbst wollte sich nicht zu den Vorwürfen äußern, sollten diese aber stimmen, würden sie einen Verstoß gegen die geltenden Regeln darstellen.

Demnach sind Zahlungen oder Anreize für die Familien junger Spieler verboten, in der Vergangenheit wurden bereits Klubs aus England für solche Vergehen bestraft. Ein Sprecher der Premier League wird in der „Times“ folgendermaßen zitiert:  „Sollten wir fundiertes Material erhalten, dass unsere Regeln verletzt wurden, werden wir das natürlich untersuchen, so wie wir es in der Vergangenheit auch gemacht haben.“

(Photo by Clive Rose/Getty Images)

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