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90PLUS » Werder Bremen | Filbry über finanzielle Lage: „Alle Dinge sind im Plan“
Bundesliga

Werder Bremen | Filbry über finanzielle Lage: „Alle Dinge sind im Plan“

Yannick Lassmann
03.06.21, 14:07
Yannick Lassmann
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Filbry SV Werder Bremen
Photo: nordphoto GmbH/Kokenge

News | Der Abstieg aus der Bundesliga hat Werder Bremen nicht nur sportlich, sondern auch finanziell hart getroffen. Dennoch hält Geschäftsführer Klaus Filbry eine Insolvenz für eher unrealistisch.

Werder-Boss Filbry: „Wir brauchen die Fans wieder im Stadion“

Der SV Werder Bremen musste nach 41 Jahren wieder Gang in die Zweitklassigkeit. Angesichts der Finanzkrise aufgrund der Corona-Pandemie der wohl denkbar ungünstigste Zeitpunkt. Trotzdem erkennt Klaus Filbry (54), der Vorsitzende der Geschäftsführung, derzeit keine Insolvenzgefahr. Gegenüber der Bild betonte er: „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir es schaffen werden. Alle Dinge sind im Plan.“ Neben einem Bankkredit über 20 Millionen Euro, sowie eine herausgegebenen Mittelstandsanleihe in Höhe von 17 Millionen Euro rechne der SVW auch mit Transfereinnahmen. Im besten Fall sollten Spielerverkäufe etwa 30 Millionen Euro in die leeren Kassen spülen.

 

Gehen könnten unter anderem Marco Friedl (23), Ludwig Augustinsson oder der ewig wechselwillige Milot Rashica (24). Besonders wichtig sei für die Hansestädter allerdings die Rückkehr der Fans in die Stadien. Filbry meinte: „Wir brauchen die Fans wieder im Stadion, das ist das Allerkritischste.“ Durch das Fehlen der treuen Anhänger gingen pro Heimspiel etwa 1,5 Millionen Euro verloren.

Weitere Geisterspiele könne sich Werder nicht erlauben: „Das würde Einschnitte bedeuten und finanzielle Verluste, die irgendwann nicht mehr zu kompensieren sind.“ Daher denkt Filbry bereits an komplett ausgelastete Stadien: „Wenn wir dann Anfang September durchgeimpft sind, spricht auch aus meiner Sicht nichts mehr dagegen, mit den entsprechenden Tests und der Kontaktverfolgung ein ausverkauftes Stadion zu haben.“ Wie realistisch seine Vorstellungen sind, bleibt abzuwarten. Klar ist dagegen, dass die Unterstützer von Werder Bremen sich auf keine Preiserhöhungen einstellen müssen. Dies sei zu „100 Prozent sicher“, so Filbry.

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(Photo: nordphoto GmbH/Kokenge)

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