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90PLUS » Zusammenhang zwischen Kopfbällen und Hirnkrankheiten: PFA treibt Forschungen voran
Premier League

Zusammenhang zwischen Kopfbällen und Hirnkrankheiten: PFA treibt Forschungen voran

Tizian Canizales
09.05.22, 17:52
Tizian Canizales
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Kopfbälle, wie hier im Bild, können Hirnschäden begünstigen. Die PFA strebt weitere Untersuchungen an.
SYDNEY, AUSTRALIA - MAY 08: Tomi Juric of the Bulls goes up for a header during the A-League Mens match between Macarthur FC and Western Sydney Wanderers at Campbelltown Sports Stadium, on May 08, 2022, in Sydney, Australia. (Photo by Mark Evans/Getty Images)

News | Die Professional Footballers Association (PFA) will die Hirnkrankheiten verstärkt vorbeugen. Dabei sollen Ex-Spieler mit und ohne Diagnose helfen.

PFA will Ex-Profis für Untersuchungen gewinnen

Dass Kopfbälle Hirnkrankheiten wie Demenz begünstigen können, ist schon seit längerem Gegenstand reger Diskussionen. Studien zufolge seien ehemalige Fußballprofis etwa dreieinhalbmal mehr gefährdet, an Demenz zu sterben, als der Rest der Bevölkerung. Bei einstigen Verteidigern sei die Gefahr besonders hoch.

Die PFA stieß nun vor und rief, wie „BBC“ berichtet, ehemalige Profis mit und ohne Hirnkrankheit dazu auf, an Forschungen zu diesem Thema teilzunehmen. Das Ziel liegt darin, aktive Profis effektiv und auch langfristig vor Hirnschäden zu schützen. Auch soll die chronisch-traumatische Enzephalopathie (CTE) als Berufskrankheit eingestuft werden. CTE kann durch „wiederholte Stöße gegen den Kopf“ hervorgerufen werden, wie etwa die „Welt“ erklärt. Die Folgen sind ein Leben lang spürbar und können etwa Demenz, Depression oder Aggressivität sein.

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„Nach nahezu zwei Jahrzehnten muss CTE als Berufskrankheit anerkannt werden. Die Beweise sind klar. Es kann nicht länger ignoriert werden“, sagte Dawn Astle. Sie ist die Tochter von Jeff Astle, der etwa für West Bromwich Albion spielte. Im Jahr 2022 starb er an ebenjener Krankheit CTE.

 

Photo by Mark Evans/Getty Images

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