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90PLUS » Europa League: Union klagt gegen Betretungsverbot der eigenen Fans in Leuven
Champions League

Europa League: Union klagt gegen Betretungsverbot der eigenen Fans in Leuven

Manuel Behlert
02.11.22, 21:13
Manuel Behlert
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Union Berlin
(Photo by LAURIE DIEFFEMBACQ/BELGA MAG/AFP via Getty Images)

News | Der FC Union aus Berlin trifft am Donnerstag in der Europa League auf Royale Union Saint-Gilloise. Das Spiel wird in Leuven ausgetragen und im Vorfeld gab es einige Diskussionen und Unverständnis, weil Anhänger der Gäste mit einem Betretungsverbot belegt wurden. 

Union klagt im Eilverfahren gegen Betretungsverbot

In den letzten Tagen herrschte Aufregung, weil der Bürgermeister der Stadt Leuven ein Dekret erlassen hat, das besagt, dass deutschen Fans ohne Stadionkarte untersagt wird, sich auf den Straßen der Stadt, in der Umgebung des Stadions oder im Stadtzentrum zu bewegen. Dabei handelte es sich also quasi um ein Betretungsverbot. Darauf reagierten die Köpenicker nun. „Der 1. FC Union Berlin hat am heutigen Mittwoch gemeinsam mit drei Union-Anhängern im Eilverfahren beim belgischen Staatsrat, dem höchsten Verwaltungsgericht des Landes, eine Klage auf Außerkraftsetzung des Betretungsverbotes im Rahmen der Europa League-Auswärtspartie in Leuven eingereicht“, heißt es einem Statement. 

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Alles rund um den Fußballtag findet ihr in unserem Ticker 

Union-Präsident Dirk Zingler teilte außerdem mit: „Aufgrund der Vorkommnisse in Malmö hat uns die UEFA mit einer Strafe belegt. Teil dieser Strafe war, dass wir für unser letztes Europa League-Gruppenspiel gegen Royale Union Saint-Gilloise keine Karten an unsere Fans verkaufen durften. Diese Strafe haben wir akzeptiert, da wir uns unserer Verantwortung für die Geschehnisse in Malmö bewusst sind. Der Erlass des Bürgermeisters von Leuven ist aus unserer Sicht allerdings absolut unverhältnismäßig. Er setzt Grundrechte außer Kraft und steht im Gegensatz sowohl zum europäischen Gedanken als auch zur Idee der UEFA, Wettwerbe über Ländergrenzen hinaus auszutragen.“ Mit einer Entscheidung ist am morgigen Donnerstag zu rechnen.

(Photo by LAURIE DIEFFEMBACQ/BELGA MAG/AFP via Getty Images)

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