Bundesliga | Bell: „Typischer Bayernsieg, der echt weh tut“ – Die Stimmen zum Samstagnachmittag

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News | Die fünf Spiele am Samstagnachmittag in der Bundesliga waren vor allem spannend. Viele enge Duelle gab es, unter anderem gewann der FC Bayern knapp mit 2:1 gegen Mainz 05. 

Bundesliga: Die Stimmen zu den Samstagsspielen

Der FC Bayern gewann in der Bundesliga am Samstagnachmittag mit 2:1 gegen Mainz 05 und konnte, weil der BVB in Bochum nur 1:1 spielte, den Vorsprung auf den Kontrahenten auf sechs Punkte ausbauen. RB Leipzig feierte unter dem neuen Trainer Domenico Tedesco (36) einen 4:1-Heimerfolg gegen Borussia Mönchengladbach, während Hertha BSC zuhause Arminia Bielefeld mit 2:0 schlug.

Im fünften Spiel des Nachmittags gewann die TSG Hoffenheim mit 2:1 beim SC Freiburg. Dadurch bleibt die TSG auf Kurs Europapokal, für Freiburg war dieses Resultat ein kleiner Rückschlag. Wir haben nach den Partien die Stimmen bei Sky gesammelt.

Zur Tabelle in der Bundesliga 

Die Stimmen im Überblick:

Oliver Mintzlaff (Geschäftsführer RB Leipzig) : „Es freut mich, dass unser Trainer so einen Einstand hatte. Wir hätten es sicher nicht so spannend machen müssen, aber wir freuen uns, dass die Mannschaft jetzt so eine Reaktion gezeigt hat.“

Domenico Tedesco (Trainer RB Leipzig): „Ich glaube, wir haben vier bis fünfmal die Möglichkeit, das dritte. Tor zu machen. Wir haben viel liegen gelassen, aber am Ende ja gewonnen. Ich glaube, dass den Spielern, unter anderem Silva, diese Situation auch noch länger durch den Kopf gegangen ist. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, können jetzt in die Analyse gehen und dann gucken wir mal weiter.“

Lars Stindl (Borussia Mönchengladbach): „Die erste Halbzeit haben wir nicht gut gespielt, dann haben wir uns etwas zusammengerissen. Vom Kampf, vom Einsatz und so weiter war es ganz okay. Dass es fußballerisch nicht läuft, ist momentan so, aber immerhin haben wir uns endlich mal dagegen gestemmt.“

Martin Schmidt (Sportdirektor Mainz 05): „Ein Grund war heute die zweite Halbzeit, da fehlte uns im letzten Drittel die Großchance, es fehlten die zwingenden Chancen. In der ersten Halbzeit haben wir es gut verteidigt, in der zweiten Halbzeit dann leider nicht mehr so und dann verlierst du auch gegen Bayern. Das Pressing war gut, wir konnten den Gegner lange ganz gut vom Tor weghalten.“

Karim Onisiwo (Mainz 05): „Wir haben es nicht geschafft, über das ganze Spiel das hohe Tempo zu halten. In der zweiten Halbzeit war es dann nicht mehr ganz so gut und die Mannschaft vom FC Bayern kann das natürlich eiskalt ausnutzen.“

„Haben uns das Leben selbst schwer gemacht“

Thomas Müller (FC Bayern): „Wir haben uns in der ersten Halbzeit auch ein wenig selbst das Leben schwer gemacht. Und Mainz ist sowieso in dem was sie machen top. Sie haben sich super auf uns vorbereitet, das hat man gesehen, sie waren auf unsere normalen Rochaden sehr gut vorbereitet.“

Stefan Bell (Mainz 05): „Das nervt natürlich. Dem Gegner reichen dann 20 gute Minuten, das ist ein typischer Bayernsieg, der recht weh tut.“

Sebastian Polter (VfL Bochum): „Wir haben heute gegen Borussia Dortmund gespielt, die sind auf Tabellenplatz zwei, das ist eine super Mannschaft. Wir sind absolut froh über den Punkt.“

Thomas Reis (Trainer Bochum): „Im Moment ist es halt so, dass wir die kritischen Phasen überstehen. Wir sind sehr froh, hier den Punkt mitzunehmen.“

Alexander Zickler (Co-Trainer BVB): „Wir sind jetzt kurz vor der Halbzeit in der Bundesliga und werden jetzt nicht aufstecken. Wir müssen unsere Hausaufgaben machen, aber wir jeden jetzt dranbleiben. Wir müssen natürlich heute gewinnen, jetzt versuchen wir, sechs Punkte aus den beiden Spielen mitzunehmen.“

Tayfun Korkut (Trainer Hertha BSC): „Ich muss der Mannschaft ein Kompliment aussprechen, sie ist nicht vom Plan abgewichen.“

Manuel Prietl (Arminia Bielefeld): „Das war heute nichts, da muss sich jeder an die eigene Nase fassen, das fängt auch bei mir an. Wir müssen jetzt wieder voll fokussiert sein. Es gibt so Tage wie heute, da ist sehr viel nicht gut gelaufen.“

(Photo by Sebastian Widmann/Getty Images)

Manuel Behlert

Vom Spitzenfußball bis zum 17-jährigen Nachwuchstalent aus Dänemark: Manu interessiert sich für alle Facetten im Weltfußball. Seit 2017 im 90PLUS-Team. Lässt sich vor allem von sehenswertem Offensivfußball begeistern.

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