FC Bayern | Verpflichtung eines Rechtsverteidigers genießt Priorität

9. März 2022 | News | BY Yannick Lassmann

News | Der FC Bayern München erreichte erneut das Champions-League-Viertelfinale. Rundum zufrieden sind die Verantwortlichen mit dem Kader trotzdem nicht.

FC Bayern: Verlängerung mit Hauptsponsor, komplizierte Spielersuche

Mit einem fulminanten 7:1-Erfolg über Salzburg sicherte sich der FC Bayern München wieder einmal seinen Platz unter den besten acht Mannschaften Europas. Doch er muss sich zunehmend strecken, angesichts deutlich höherer TV-Gelder in der Premier League sowie zahlreichen von Investoren bezuschussten Klubs.

Erfreuen darf sich der deutsche Rekordmeister an der Vertragsverlängerung mit Hauptsponsor Telekom, wie die Sport Bild in ihrer Mittwochsausgabe berichtete. Von Sommer an fließen bis 2026 jährlich 50 statt der vorherigen 45 Millionen Euro auf das Konto der Münchener.

 

Unklar ist dagegen, wie mit dem in der Fanszene ungeliebten Ärmelsponsor Qatar Airways weiterverfahren wird. Oliver Kahn (52), Vorstandsvorsitzender des FC Bayern solle in Zukunft den Dialog mit dem Partner suchen, um auszudrücken wie der Klub die Zusammenarbeit über 2023 hinaus sehen würde. Darüber hinaus sei fraglich ob der 20 Millionen Euro im Jahr investierende Ärmelsponsor sein Engagement überhaupt verlängern wolle.

Dem Klub könnte also reichlich Geld verloren gehen, was womöglich auf dem Transfermarkt fehlen würde. In der vergangenen Woche traf sich Kahn in Monaco mit dem zwielichtigen Berater Mino Raiola (54), dessen Klient Ryan Gravenberch (19) mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht wurde. Die im Raum stehende Ablöse von 20 bis 25 Millionen Euro sei für einen Perspektivspieler aber zu hoch.

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Mit ähnlichen Problemen hadert der Bundesliga-Primus bei der Suche nach einem offensivstarken Rechtsverteidiger, die Priorität genieße. Eine gewünschte „Eins-a-Lösung“ wie Joao Cancelo (27) oder Achraf Hakimi (23) sei nicht zu bekommen. Der in der Vorsaison beim VfL Wolfsburg glänzende Ridle Baku (23) werde eher als Back-up statt als Topoption betrachtet.

Namen wie Denzel Dumfries (25/Inter) oder der ab Sommer vertragslose Noussair Mazraoui (24/Ajax) seien diskutiert worden. Wozu die Verantwortlichen tendieren, ist allerdings unbekannt. Grundsätzlich sei aber geplant mehr hochtalentierte Akteure zu verpflichten, um sie auf Spitzenniveau zu bringen oder gewinnbringend zu veräußern. Dazu zählt der derzeit nach Hoffenheim verliehene Chris Richards (21), für den sich der FC Bayern zehn bis 15 Millionen Euro Verkaufsentschädigung erhoffe.

(Photo by FRANCK FIFE/AFP via Getty Images)

 

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.


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