SC Freiburg | Petersen hält Karriereende für möglich

Nils Petersen im Trikot des SC Freiburg.
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News | Nils Petersen geht seit mittlerweile sieben Jahren für den SC Freiburg auf Torejagd. Ob er seiner Tätigkeit über den Sommer hinaus nachgehen wird, dürfte sich in den kommenden Monaten klären.

Petersen: Zukunft klärt sich im Frühjahr

Der SC Freiburg spielte eine exzellente Hinserie, die er in der Bundesliga auf Rang zwei beendete und in der Europa League sowie dem DFB-Pokal mit dem Erreichen der jeweiligen Achtelfinals krönte. Daher ist es kaum verwunderlich, wenn der Nils Petersen (34) im Interview mit der dpa (via kicker) von der besten Mannschaft der Breisgauer, in der je gespielt habe, spricht.

Seine eigener Anteil hielt sich auf dem Spielfeld in Grenzen. Der Angreifer brachte es zwar auf 20 Einsätze, die jedoch zumeist kurz ausfielen. Dennoch bleibt er gelassen: „Ich kriege meine Einsätze, ich habe trotzdem einen Stellenwert in der Mannschaft, der Trainer wechselt mich regelmäßig ein. Ich sehe mich insgesamt als Teil einer Mannschaft, die Tabellenzweiter ist. Ich bin entspannt.“

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Petersen, dessen Vertrag am 30.06.2023 ausläuft, hatte sogar eine schlüssige Erklärung für seine geringen Spielanteile parat: „Früher lagen wir oft zurück, mittlerweile führen wir sehr oft. Deswegen braucht man nicht so oft meine Einwechslungen.“

Ob der SC Freiburg seine Fähigkeiten im kommenden Spieljahr noch benötigt, scheint offen. Dies ist dem reflektierten Strafraumstürmer bewusst, wie er mit Blick auf seine Zukunft ausführt: „Es ist eine Abwägungssache: Braucht der Verein mich noch? Wie geht es gesundheitlich? Wie läuft es sportlich? Im letzten Jahr war es auch so, dass ich in der Rückrunde ein paar Tore erzielt habe, die dafür gesorgt haben, dass der Verein noch Interesse hatte. Bis jetzt gab es keine Gespräche.“

Aktuell mache sich Petersen seine Gedanken, hält einen neuen Kontrakt und einen Wechsel genauso realistisch wie ein Karriereende. Eine Prognose könne er wahrscheinlich erst im Februar, März geben.

(Photo by Alex Grimm/Getty Images)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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