Ginter über Ende bei Gladbach: „Verein hat mir ein Alibi-Angebot gemacht“

Matthias Ginter verlässt Borussia Mönchengladbach.
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News | Matthias Ginter schließt sich zur neuen Saison dem SC Freiburg. Warum es bei Borussia Mönchengladbach für ihn nicht weitergeht, erklärte er ausführlich.

Borussia Mönchengladbach: Ginter zeigt sich von Umgang enttäuscht

Matthias Ginter (28) wird in der kommenden Spielzeit wieder für den SC Freiburg auflaufen, wo seine Profikarriere einst in Fahrt kam. In Reihen von Borussia Mönchengladbach gehörte er seit seiner Ankunft zur Saison 2017/18 über weite Strecken zu den Leistungsträgern.

Deshalb teilte ihm der im Januar ausgeschiedene Sportdirektor Max Eberl (48) während des Sommertrainingslagers seine Zufriedenheit mit, berichtete der Innenverteidiger im Gladbacher Fan-Podcast „MitGedacht“ (via Bild). Es habe erste Gespräche über eine baldige Vertragsverlängerung gegeben, die aber wegen Corona immer wieder verschoben wurden.

 

Ginter rief weiterhin seine Qualitäten, weshalb er bei der Europameisterschaft 2021 für Deutschland antrat. Während des Turniers habe sich sein Berater gemeldet: „Er teilte mir mit, dass es für Max und den Klub die Ideallösung wäre, mich im Sommer zu verkaufen.“ Ein Wechsel sei im vergangenen Sommer jedoch aus verschiedenen Gründen gescheitert.

Mönchengladbach habe dem Innenverteidiger schließlich im Oktober ein „Alibi-Angebot“ gemacht. Nach Bild-Informationen sollte er lediglich 1,5 Millionen Euro jährlich verdienen, die Hälfte seines vorherigen Gehalts.

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Für Ginter, dessen Meinung nach schon zuvor „etwas kaputtgegangen“ sei, war die Zusammenarbeit damit gelaufen: „Ich habe aber zu meinem Berater gesagt: Egal, wie die Summe ist, das Ding ist durch.“ Die Fohlen verkündeten seinen Abgang wenige Tage nach Weihnachen in einer kurzen Stellungnahme.

Der Defensivakteur kam zu seinem Unwohlsein nicht zu Wort: „Dass ich so öffentlich hingestellt wurde und ich aus meiner Sicht nichts dazu gesagt habe, weil ich keine Unruhe stiften wollte, das war die härteste Zeit.“ Am Samstag wird er im sportlich bedeutungslosen Heimspiel gegen Hoffenheim letztmals für Borussia Mönchengladbach auflaufen.

(Photo by Frederic Scheidemann/Getty Images)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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