Hertha BSC | Erste Gespräche mit Sandro Schwarz

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News | Erste Verhandlungen zwischen Sandro Schwarz und den Verantwortlichen von Hertha BSC soll es bereits gegeben haben. Vor einer endgültigen Entscheidung stehen sowohl Schwarz als auch der Klub vor wegweisenden Spielen.

Hertha BSC: Zwischen Abstiegskampf und Trainersuche

Während Hertha BSC gegen den Abstieg aus der Bundesliga kämpft, laufen im Hintergrund Gespräche mit möglichen Trainern für die kommenden Spielzeit. Der Favorit auf diese Stelle soll Sandro Schwarz (43) sein, berichtet die „Sport BILD“. Zwischen den Verantwortlichen der Hertha rund um Fredi Bobic (50) und dem Berater von Schwarz, der gegenwärtig Dynamo Moskau trainiert, habe es bereits erste Gespräche gegeben. Auch der „Kicker“ berichtete bereits vor einer Woche davon, dass Schwarz bei den Berliner Verantwortlichen Hoch im Kurs stehe.



Dieser ist seit etwa eineinhalb Jahren Trainer in Moskau und hat Ende Mai die Chance, im Finale des russischen Pokals seinen ersten Titel als Profitrainer zu gewinnen. Die Entscheidung über seine Zukunft will Schwarz wohl erst nach dem Spiel treffen. Auch wenn sein Vertrag in Moskau noch bis 2024 läuft, könnte Schwarz den Verein aufgrund der Kriegstreiberei Russlands ablösefrei verlassen. Eine Rückkehr in die Bundesliga, wo er von 2017 bis 2019 den FSV Mainz 05 trainierte, würde die Hertha also keine Ablöse kosten.

Zuvor hat der Verein allerdings noch eine große Aufgabe zu meistern. Am letzten Spieltag der Bundesligasaison geht es gegen Borussia Dortmund. Parallel dazu spielt der VfB Stuttgart gegen den 1. FC Köln. Wenn Hertha verliert und Stuttgart gewinnt, müssen die Berliner in die Relegation. Etwas, was Interimstrainer Felix Magath (68) vermeiden möchte. Bei seinem Amtsantritt hätten wohl die Wenigsten damit gerechnet, dass er die Hertha in die Lage bringen würde, die sportliche Zukunft vor dem letzten Spieltag in den eigenen Händen zu halten. Genau wie 2000 mit Frankfurt, 2001 in Stuttgart und 2011 in Wolfsburg steht Magath kurz davor, den nächsten Klub vor dem Abstieg zu bewahren. Und anschließend den Weg für seinen Nachfolger frei zu machen, womöglich Sandro Schwarz.

(Photo credit should read THOMAS KIENZLE/AFP via Getty Images)

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