In der vergangenen Woche kam der VfB Stuttgart im DFB-Pokal gegen den SC Freiburg weiter. Eine Entscheidung von Tobias Welz sorgte dabei für Aufregung. Im Nachgang wurde dann auch bestätigt, dass es sich um eine Fehlentscheidung handelte, als ein Freiburger Treffer zurückgepfiffen wurde.
Welz wurde aber nicht nur von Seiten des SC Freiburg scharf kritisiert. Die härtesten Worte fand VfB-Stürmer Deniz Undav, der meinte, dass man als Schiedsrichter „keinen krasseren Fehler“ machen könne – obwohl sein Team von dem Vorfall profitiert hatte.
Im Doppelpass bei Sport1 äußerte sich zunächst Stefan Effenberg zur Szene. „Das ist für mich ein Skandal. Er hat den perfekten Blick auf diesen geführten Zweikampf. Das ist überhaupt kein Foul, sondern ein klares Tor. Und er pfeift ja schon in der Situation ab. Es tut mir leid, aber dann muss man die Qualität der Schiedsrichter hinterfragen.“
Ittrich verteidigt Welz
Undav hatte nach dem Spiel noch gesagt, dass er mit Welz ohnehin nicht gut zurechtkommt und ihn „eh nicht mag“. Für Patrick Ittrich war das eine Grenzüberschreitung. „Ich muss eine Sache loswerden: Ich finde es unfassbar unverschämt, dass ein Schiedsrichter an einer Szene kaputt geredet wird“, betonte Ittrich, der ebenfalls zu Gast war: „Das muss ich in aller Deutlichkeit sagen.“

Ittrich beurteilte Welz‘ Entscheidung so: „Er hat einen Fehler gemacht, der ist erklärbar. Es ist trotzdem kein Foul. Er guckt von hinten auf die Situation und sieht ein Ellbogen-Vergehen und hat das gepfiffen und falsch beurteilt.“
Diese Aktion sorgt dafür, dass die Diskussionen, die es momentan ohnehin schon rund um die Schiedsrichter und den VAR gibt, nicht leiser werden. Auch am Wochenende gab es, unter anderen im Köln, wieder strittige Szenen und vor allem Entscheidungen, die nicht jeder Nnchvollziehen konnte.

