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90PLUS » Kaufoption nicht stemmbar: Wie Frankfurt um Kalimuendo kämpft
Bundesliga

Kaufoption nicht stemmbar: Wie Frankfurt um Kalimuendo kämpft

Lukas Hetterich
15.04.26, 20:26
Lukas Hetterich
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Arnaud Kalimuendo überzeugt bei Eintracht Frankfurt auf ganzer Linie, doch eine feste Verpflichtung droht aktuell zu scheitern. Die Kaufoption von rund 27 Millionen Euro ist für die SGE kaum zu stemmen. Trotzdem kämpfen die Verantwortlichen um eine Lösung.

Arnaud Kalimuendo hat sich seit seinem Winterwechsel zu Eintracht Frankfurt schnell als Schlüsselspieler etabliert. Laut BILD gilt der Franzose intern bereits als „perfektes Match“, auch weil er nicht nur trifft, sondern flexibel einsetzbar ist und intensiv gegen den Ball arbeitet.

Frankfurts Hürden bei Kalimuendo

In 14 Einsätzen kommt der 24-Jährige auf sechs Tore und entwickelte sich zuletzt mit Treffern in drei der letzten vier Spiele zu einem wichtigen Faktor in der Offensive. Besonders unter Trainer Albert Riera wurde seine Vielseitigkeit sichtbar. Kalimuendo spielte als Mittelstürmer, im Doppelsturm, auf dem linken Flügel und sogar auf rechts.

Arnaud Kalimuendo
Foto: IMAGO / Jan Huebner

Trotz der starken Leistungen ist eine feste Verpflichtung aktuell schwierig. Die im Leihvertrag verankerte Kaufoption von rund 27 Millionen Euro gilt als nicht realisierbar. Nach BILD-Informationen ist es „nahezu ausgeschlossen“, dass Frankfurt diese Klausel im Sommer aktiviert. Auch Nottingham Forest rechnet aktuell mit einer Rückkehr des Angreifers. Leih-Manager Owen Coyle Jr. stellte zuletzt klar, dass Kalimuendo im Sommer zunächst wieder zum englischen Klub zurückkehren soll.

In Frankfurt will man sich damit jedoch nicht zufriedengeben. Sportvorstand Markus Krösche plant offenbar, erneut in Verhandlungen zu gehen und eine günstigere Lösung zu finden. Ein ähnliches Modell hatte die SGE bereits bei Rasmus Kristensen erfolgreich umgesetzt, dessen Ablöse nachträglich deutlich reduziert werden konnte.

Ein möglicher Faktor könnte dabei die sportliche Situation von Nottingham werden. Sollte der Klub in der Premier League weiter in Abstiegsgefahr bleiben oder sogar endgültig absteigen, könnte das die Verhandlungsposition der Eintracht deutlich verbessern. Ob letztlich aus dem bisher guten Eindruck des Angreifers auch eine langfristige Zusammenarbeit entstehen wird, entscheidet sich im Sommer und vermutlich auch am Verhandlungstisch.

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