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90PLUS » Kölner Said El Mala zu Dortmund? So viel ist dran
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Kölner Said El Mala zu Dortmund? So viel ist dran

Eve Kreisenberg
10.07.26, 00:20
Eve Kreisenberg
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Said El Mala
Foto: Getty Images

In Dortmund zeichnet sich ein heißer Transfersommer ab. Während die Verhandlungen über einen Wechsel von Karim Adeyemi zum FC Barcelona auf Hochtouren laufen und dem BVB eine stattliche Ablösesumme von bis zu 40 Millionen Euro einbringen könnten, basteln die Verantwortlichen im Hintergrund längst an einem spektakulären Nachfolgeplan. Das Objekt der Begierde spielt in der Domstadt: Said El Mala vom 1. FC Köln.

Der 19-jährige Flügelstürmer hat eine atemberaubende Debütsaison in der Bundesliga hinter sich, in der er 13 Tore erzielte und fünf Vorlagen beisteuerte. Damit katapultierte er sich nicht nur in die Notizbücher internationaler Topklubs. Vielmehr weckte er auch das konkrete Interesse von Borussia Dortmund. Nun verdichten sich die Anzeichen, dass die Schwarz-Gelben im Werben um das Top-Talent die Nase vorn haben könnten.

Die Anzeichen verdichten sich: Heimliche Einigung im Hintergrund?

Wie der Kölner Express berichtet, sind die Gerüchte um einen Wechsel des U21-Nationalspielers zum BVB lauter denn je. Demnach soll im Umfeld des 1. FC Köln die Information kursieren. Es heißt, dass sich die Familie des Spielers hinter den Kulissen bereits mit Borussia Dortmund geeinigt hat.

Ein entscheidender Faktor bei diesem Poker scheint die Familie, insbesondere El Malas Mutter Sabrina, zu sein, die die Karriere ihres Sohnes eng begleitet und erdet. Zuletzt sickerte durch, dass sie einem vorzeitigen Wechsel in die englische Premier League – unter anderem hatte Fabian Hürzeler mit Brighton & Hove Albion einen intensiven Vorstoß gewagt – einen Riegel vorschob.

Ihre klare Prämisse: Ein Verbleib in Deutschland wird bevorzugt, es sei denn, ein absoluter europäischer Topklub klopft an. Da die Mutter bereits in der Vergangenheit mit Sympathien für den BVB geliebäugelt haben soll, stehen die Türen für die Borussia sperrangelweit offen.

Das Adeyemi-Dominospiel

Dass der Transfer noch nicht offiziell verkündet wurde, liegt vor allem an den finanziellen und personellen Rahmenbedingungen in Dortmund. Der BVB muss erst den Abgang von Karim Adeyemi finalisieren. So wird sowohl der Platz auf dem Flügel als auch das nötige Budget freigemacht.

El Malas Marktwert ist nach seiner historischen Premierensaison, in der er als jüngster Kölner seit Lukas Podolski die Zehn-Tore-Marke knackte, massiv in die Höhe geschossen. Experten taxieren den Preis für das Offensivjuwel mittlerweile auf deutlich über 30 Millionen Euro. Mit den kolportierten Adeyemi-Millionen aus Barcelona wäre dieser Transfer für die Dortmunder jedoch problemlos realisierbar.

Perfekt ins Dortmunder Beuteschema

Aus sportlicher Sicht wäre Said El Mala der Prototyp eines BVB-Transfers. Der gebürtige Krefelder vereint enorme Grundschnelligkeit, ein exzellentes Eins-gegen-Eins-Verhalten und eine für sein Alter verblüffende Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. Seine Qualität bewies er unter anderem am letzten Spieltag der vergangenen Saison mit einem spektakulären 60-Meter-Sololauf gegen die Abwehr des FC Bayern München.

Ob der Transfer schlussendlich sofort über die Bühne geht oder – ähnlich wie bei seinem damaligen Wechsel von Viktoria Köln zum FC – ein Modell mit einer direkten Rückleihe nach Köln für die kommende Spielzeit vereinbart wird, bleibt abzuwarten. Sicher ist: Sollte sich die Nachricht über die informelle Einigung bewahrheiten, hätte Borussia Dortmund eines der begehrtesten Versprechen des deutschen Fußballs an Land gezogen.

Kölns Verkaufsbereitschaft vorhanden?

Dass der 1. FC Köln den bis 2030 gebundenen Ausnahmespieler am liebsten behalten würde, versteht sich von selbst. Allerdings haben die Kölner Verantwortlichen bereits bewiesen, dass sie bei entsprechenden Summen durchaus verkaufsbereit sind.

Ob Köln allerdings bereit wäre, El Mala für weniger Geld zu Dortmund ziehen zu lassen, als Klubs wie der FC Brentford bereit waren zu zahlen, darf bezweifelt werden. Dementsprechend dürfte die Schmerzgrenze wohl irgendwo zwischen 40 und 50 Mio. Euro liegen. Dies wiederum würde alle bisherigen Transferrekorde beim BVB sprengen.

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