Leipzig | Neue Perspektiven für Kluivert und Sörloth unter Marsch

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News | Jesse Marsch tritt bei RB Leipzig die Nachfolge von Julian Nagelsmann an. Der neue Trainer kommt mit eigenen Vorstellungen, die Auswirkungen auf Spieler wie Justin Kluivert oder Alexander Sörloth haben könnten.

Leipzig: Kluivert soll fest verpflichtet werden – Sörloth kann gehen

RB Leipzig steht kurz vor dem neuerlichen Einzug in die Champions League. Trotzdem steht im Sommer eine kleinerer Umbruch bevor. Trainer Julian Nagelsmann (33), Sportdirektor Markus Krösche (40) sowie Leistungsträger Dayot Upamecano (22) verlassen den Tabellenzweiten definitiv. Dazu stehen Fragezeichen hinter dem Verbleib von Torhüter Peter Gulasci (31), Kapitän Marcel Sabitzer (27) und Emil Forsberg (29). Mit Jesse Marsch (47) arbeitet ab der neuen Saison ein neuer Chefcoach mit einer klaren Spielidee, die dem ursprünglichen RB-Fußball nahe kommt, bei den Sachsen. Der kicker berichtete in seiner Donnerstagsausgabe, dass dies Auswirkungen auf das Standing so mancher Spieler habe.

Fest geplant werde mit Yussuf Poulsen (26), der als idealer Pressingspieler angesehen wird. Auch für Hee-chan Hwang (25) – zuletzt Matchwinner im DFB-Pokal-Halbfinale – erhöhen sich die Einsatzchancen. Der Südkoreaner arbeitete mit Marsch bereits in Salzburg zusammen. Besonders profitieren würde der aufgrund seiner mangelnden Effektivität kritisierte Justin Kluivert (22). Der Sohn von Torjäger Patrick verkörpere den Typ an Flügelspieler, den sich der neue Trainer wünsche. Daher denke Leipzig über einen Kauf nach. Dafür müsse es bald in Verhandlungen mit der Roma treten. Die Ablösesumme könne bei rund zwölf Millionen Euro liegen.

Anders schaue die Lage dagegen für Alexander Sörloth aus (25). Der norwegische Angreifer steigerte sich im Saisonverlauf. Inzwischen steht er bei fünf Saisontoren. Doch bei RB bestehen große Zweifel, ob Sörloth in der kommenden Spielzeit den nächsten Entwicklungsschritt beschreiten kann. Bei einem Angebot in Nähe des Einkaufspreises könne er Leipzig schon im Sommer wieder verlassen.

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(Photo: Imago)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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