Die Schweiz stieg am heutigen Samstagabend in das WM-Turnier ein und bekam es mit Katar, dem Gastgeber der Weltmeisterschaft 2022, zu tun.
Vor dem Spiel war bereits klar, dass die Schweiz als Favorit in dieses Duell gehen wird. Die individuelle klasse ist einfach deutlich höher, was sich auch beim Blick auf die Aufstellungen zeigte.
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Gregor Kobel, Denis Zakaria, Granit Xhaka, Breel Embolo oder Ruben Vargas: Die Schweizer konnten einige prominente Akteure aufstellen und hatten noch Optionen wie Silvan Widmer, Johan Manzambi oder Noah Okafor auf der Bank.
Schweiz überlegen und erfolgreich vom Punkt
Es dauerte nicht lange bis zur ersten großen Chance im Spiel, die allerdings Katar hatte. Edmilson Junior setzte sich durch, scheiterte dann aber im 1-gegen-1 an Gregor Kobel. Auch auf der Gegenseite gab es einen frühen guten Abschluss. Ein Ndoye-Schuss wurde sehr gut pariert, den Abpraller konnte die Schweiz dann nicht kontrollieren. Ndoye hatte auch die nächste große Chance nach zehn Minuten, doch schoss aus zentraler Position klar über das Tor.

Eine knappe Viertelstunde war gespielt als es einen Elfmeter für die Schweizer gab, aber der Pfiff wurde überprüft, weil es nach Abseits aussah. Doch der Strafstoß blieb stehen. Breel Embolo erzielte dann das 1:0 für die Eidgenossen. Die Schweizer blieben auf dem Gaspedal, hatten zwei weitere Chancen. Katar musste jetzt aufpassen.
Insgesamt war dem Außenseiter anzumerken, dass viele Dinge fehlen. Die Schweizer waren cleverer, agiler, holten die Bälle oft im Gegenpressing früh. Nach 42 Minuten war plötzlich Katar wieder vor dem Tor, wieder war es Edmilson, der Kobel zu einer Fußabwehr zwang.
Unmittelbar vor der Pause hatten die Schweizer, unter anderem durch Aebischer, noch mehrere Möglichkeiten, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Doch es ging mit dem 1:0 in die Kabine.
Katar bestraft die Schweiz
Direkt nach der Pause wollten die Schweizer das 2:0 erzielen und machten ordentlich Druck. Es gab auch prompt die ersten Abschlüsse, aber es reichte nicht für die Vorentscheidung. Katar kam so gar nicht in die Kontersituationen, die man sich erhofft hatte. Es war niemand vorhanden, der vorne mal einen Ball festmachen konnte. Nach einer guten Stunde nahm Katar-Coach Julen Lopetegui einen Dreifachwechsel vor.
Die Schweizer hatten jetzt einige ruhende Bälle, konnten dort aber nicht zwingend genug werden. Bei den Eidgenossen wurde jetzt auch Johan Manzambi eingewechselt, der auch gleich einen Einfluss hatte. Ruben Vargas scheiterte noch am katarischen Torhüter, der Favorit ließ einfach deutlich zu viel liegen. Nach 81 Minuten hatte Manzambi einen sehr guten Abschluss aus der Distanz, der Ball ging einen Meter am Tor vorbei.
In der 90. Minute hatten die Kataris sogar noch einmal eine gute Chance, aber der Abschluss war wieder zu unplatziert. Der Schweizer Chancenwucher wurde am Ende dann doch bestraft! Nach einer langen Flanke köpfte Boualem Khoukhi ein! In der 95. Minute trafen die Kataris also zum Ausgleich. Und das war auch der Endstand.

